Sep 2009

Teilnehmerrekord bei der Bahnlaufserie

Mit insgesamt 528 Läuferinnen und Läufern, die in die diesjährige Wertung kamen, konnte man einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen. Zwar gab es einen leichten Rückgang im Schülerbereich, der aber durch die deutliche Zunahme bei den Erwachsnen wettgemacht wurde. Besonders zu bemerken ist der große Zuspruch aus Südhessen. Dies zeigt, dass unsere Laufserie weit über die Landkreisgrenzen hinaus beachtet und geschätzt wird.

Im abschließenden 10 km Lauf nahmen 78 Athleten teil, was für sich schon eine Rekordbeteiligung war. Sieger wurde Jörn Harland (PSV Grün-Weiß Kassel) in 31:27,10 min, der das Kunststück fertigbrachte, sogar den Zweitplatzierten zu überrunden. Christina Walloch vom TV Waldstrasse Wiesbaden gewann die Frauenwertung mit neuem Streckenrekord von 37:22,59 min.

Der TSV wurde von folgenden Athleten vertreten:
Konstantin Peters (40:11,76 min); Jürgen Palt (47:08,31 min), Horst Hilmes (1:03:56,08 h)

Die Gesamtsiege der Bahnlaufserie gingen an Martin Herbold vom SC Steinatal sowie Anke von Gaza von der LG Göttingen. Beide bekamen jeweils als Auszeichnung einen Ehrenpokal. Alle Altersklassensieger wurden mit einer „Ahlen Worscht“ und Sekt geehrt.

Ein besonderer Dank geht an alle fleißigen Helferinnen und Helfer, ohne die ein solches Event nicht auszurichten wäre.

Fazit: Wieder eine gelungene Veranstaltung mit der Vorfreude auf das 25. Jubiläum der Serie in 2010.

Susanne Dieterich

BLS_Siegerin

Nenikekamen... Wir haben gesiegt! Hitzeschlacht in Berlin beim 36. Marathon

"Wir haben gesiegt!", soll bekanntlich der griechische Hoplit nach der Schlacht von Marathon auf dem Marktplatz von Athen ausgerufen haben, nachdem er in voller Rüstung von Marathon nach Athen gelaufen war. Danach sei er tot zusammengebrochen. Mit diesem Lauf war der Mythos Marathonlauf begründet. Heute ist Marathon die Königsdisziplin für alle Langstreckenläufer - wer mehr als 10 Kilometer laufen kann, wird irgendwann mal den Wunsch in sich verspüren, auch mal einen Marathon laufen zu wollen. Und wer einmal einen Marathon gelaufen ist, wird in der Regel den Wunsch verspüren, noch mehr Marathons zu laufen. Und irgendwann mal wird man den Wunsch in sich haben, einmal in Berlin gelaufen zu sein, schließlich ist dieser Marathon einer der fünf weltgrößten - selbst schon eine Legende im 36. Jahr seines Bestehens. Und Berlin? Was für eine wundervolle Stadt, was für ein wundervoller Marathon. Da musste ich also hin. Und ich wurde nicht enttäuscht! Was für eine Stimmung entlang der Strecke. Berlin und Hamburg konkurrieren hier auf einem Niveau - Hamburg ist nur nicht so überlaufen wie Berlin. Das spricht für meine große Liebe Hamburg. Dafür ist Berlin viel flacher. Doch dazu später mehr.
Am Lauftag selbst waren 24-26 Grad vorhergesagt und bei 26 Grad kann ich nicht so gut laufen, bin ich doch ein Kaltblüter. 16 Grad sind für mich die optimale Betriebstemperatur - dann komme ich gut auf Touren. Vor Hitze habe ich mehr als Respekt. Für meine „Rennstrategie“ bedeutete dies: Den Lauf verhalten beginnen und schauen, wie es läuft. Nicht überziehen und vielleicht hochgehen wie ein fauler Zahn. Und trinken, viel trinken. An jeder Verpflegungsstation. Verhalten musste ich es dann tatsächlich angehen lassen, weil ich im Feld nicht vorangekommen bin. Einen vernünftigen Laufrhythmus habe ich tatsächlich erst zwischen Kilometer 24 und 28 gefunden, der war dann auch schnell wieder dahin, weil die ersten Läufer aus dem Feld fielen und gehend oder trippelnd das Tempo verlangsamten. Insgesamt bin ich mit dem Lauf und dem Ergebnis zufrieden: zwei fast identische Halbmarathon-Splits mit 1:54 und 1:55 und dem schnellsten Laufkilometer bei Kilometer 33. Durchschnittspuls über das gesamte Rennen: 157 - da war also auch noch ein wenig Luft nach oben. Das zeigt, dass ich die Sache vernünftig angegangen bin, aber auch, dass bei kälter Witterung deutlich mehr drin gewesen wäre. Am Ende musste ich mich sputen, damit die 3:49 stehen blieb. Der Kurs ist wirklich flach, keine giftigen Steigungen, kein nichts. Man könnte die ganze Zeit schnell laufen - wenn man könnte. Sieht so aus, aus müsste ich hier noch einmal antreten. Was bleibt, ist die Erinnerung an drei tolle Tage in Berlin, an viele Begegnungen mit anderen Läufern, an einen wirklich schönen Lauf und die Aussicht, diesen Marathon eines Tages noch einmal zu bestreiten.
Fazit: Toller Marathon in einer Wahnsinnsstadt. Berlin ist zu Recht ein Big five-Marathon. Und zu guter Letzt darf ich von mir behaupten, dass ich einmal in einem Feld mit dem größten Läufer seiner Zeit gelaufen bin. Was will ich mehr?

Ralph Becker

IMG_0841 - kIMG_0836 - kIMG_0842 - k

Bildergalerien Abendlauf und Bahnlaufserie 2009

Die Skiabteilung bedankt sich bei allen Athleten, bei allen Helfern und bei allen Zuschauern für die Teilnahme an und die Unterstützung bei unseren Wettbewerben. Anbei zwei Links zu Bildergalerien, die Impressionen vom Abendlauf 2009 und der Bahnlaufserie 2009 enthalten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2010. Auf bald!

http://gallery.me.com/ralphbeckerks/100024

http://picasaweb.google.com/TSV.Heiligenrode.skiabteilung 

Ralph Becker

Abschluss der Bahnlaufserie mit Bahnrekord

Mit sehr hervorragenden Leistungen ging die Bahnlaufserie mit der Königsdisziplin über 10.000 Meter am gestrigen Mittwoch zu Ende. Bei den Damen gab es einen Paukenschlag, denn der bisher von Astrid Badenheuer (PSV) gehaltene Bahnrekord wurde von Christina Walloch (TV Waldstraße Wiesbaden) um 4 Zehntelsekunden unterboten - mit 37:22.59 lief sie die bisher schnellste jemals in Heiligenrode gelaufene Zeit.

Mit insgesamt 528 Teilnehmern konnten wir einen neuen absoluten Teilnehmerrekord in diesem Jahr verzeichnen. Wir bedanken uns für den Zuspruch und hoffen darauf, euch im nächsten Jahr wiederzusehen.

Die Gesamtergebnisse und Ergebnisse über 10.000 m findet ihr wie immer im Downloadbereich.

+IMG_0179IMG_0174

Bahnlaufserie 2009

Die Bahnlaufserie wirft wieder einmal ihre Schatten. Wie immer an jedem Mittwoch im September! Kommt alle und habt Spaß auf der schnellen Tartanbahn in Heiligenrode. Wir freuen uns auf euch! Die vollständige Ausschreibung mit allen Startzeiten findet ihr im Downloadbereich.

Bahnlaufserie

Herkules-Berglauf und NHC-Abschluss

20. Internationaler Herkules-Berglauf:

Am vergangenen Samstag wurde bei herrlichen Bedingungen bereits zum 20. Mal der Herkules-Berglauf ausgetragen. Auf der ca. 6,2 km langen Strecke waren 390 Höhenmeter zu überwinden. Für den TSV Heiligenrode gingen Cornelia Reiss und Kornelia Weiß an den Start. Die Strecke führte von der Reformschule an der Schulstraße über die Wilhelmshöher Allee, Mulangstraße, vorbei an der Löwenburg, Plutogrotte und Kaskadenrestaurant hoch zum Herkules. Unsere beiden Connys bewältigten die Strecke gemeinsam und kamen nach ca. 50 Minuten fast zeitgleich ins Ziel.

Ergebnisse des NHC-Laufs in Baunatal - Nachtrag

1000m: Marc Peters 3:45,7 min
5km: Wolfgang Schier 20:16,9 min; Klaus-Peter Tröbs 23:07,5 min; Jürgen Palt 22:34,8 min; Heike Brückmann 30:25,1 min.

Susanne Dieterich

Bahnlaufserie Tag 3

Am Mittwoch, den 16.09. nahm die diesjährige Bahnlaufserie für die Schülerinnen über 800m und die Schüler über 1000m bereits ihren Abschluss, während die Frauen und Männer, die über 5000m starteten, noch einen Wettkampf vor sich hatten. Insgesamt gingen 142 Athletinnen und Athleten an den Start.

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen wurden wieder gute Leistungen erbracht. Die zwei schnellsten Männer des Abends blieben unter 16 Minuten, wobei Thomas Thyssen von PSV Grün-Weiß Kassel mit 15:41,4 min nur knapp vor Felix Kaiser (TSV Obervorschütz) mit 15:42,8 min ins Ziel kam. Den Sieg der Frauen holte sich Vera Siebert-Kilian (TSV Obervorschütz) mit deutlichem Vorsprung in 18:26,3 min vor Anke von Gaza (LG Göttingen, 19:40:56 min). Schnellster Schüler war Giso Kukule aus Eschwege in 2:50,9 min, Siegerin der Schülerinnen wurde Karolin Siebert aus Melsungen in 2:27,6 min.

Für den TSV gingen folgende Mitglieder an den Start:
Marc Peters (3:48,04 min); Bojan Blumenstein (18:36,14 min); Yannic Lippross (19:32,13 min); Imo Mackenroth (19:08,51 min); Olaf Nolte (21:24,08 min); Helmut Blumenstein (19:29,30 min); Horst Hilmes (30:20,98 min); Jürgen Palt (21:33,90 min)

Da an diesem Abend die Serie für die Schülerinnen und Schüler zu Ende ging, waren nun alle gespannt, wer nach den drei Läufen die Punktebesten waren. Mit denkbar knappen vier Punkten Vorsprung gewann Robin Hohmann von der MT Melsungen die Schülerwertung. Karolin Siebert machte dann den Doppelsieg für Melsungen perfekt, denn sie errang den ersten Platz bei den Schülerinnen.

Susanne Dieterich


Die Ergebnisse der Bahnlaufserie Tag 3 stehen online. Im Downloadbereich mit dem Kürzel BLS versehen. Klicken sie hier. IMG_0122IMG_0143IMG_0117

Wanderung der Skiabteilung

Unter der Führung von Barbara und Franz Schätz startete am Sonntagmorgen eine kleine Wandergruppe um einen 17 km langen Rundweg ab Naumburg zu erkunden. Ein historischer Grenzsteinpfad war dabei ein Teil dieses Weges. Dieser bildetet einmal die Grenze zwischen Kurhessen und Waldeck. Die Grenzsteine sind zum großen Teil mit Wappen oder heraldischen Elementen versehen und bilden für Hessen einen einmaligen Grenzsteinpfad.

Stefan Kessler

Bahnlaufserie Tag 2 mit Spitzenleistungen

Am Mittwoch den 09.09.09 fand die Heiligenröder Bahnlaufserie mit den Schülerläufen über 2000m und dem 3000m Lauf der Frauen und Männer ihre Fortsetzung. Gleich zwei Läufer über 3000m blieben dabei unter der Neun-Minuten-Marke. Der von Djillali Abdesselam (PSV GW Kassel) gehaltene Stadionrekord über 3000 Meter wurde von Johannes Raabe (LG Hannover) auf 08:17,28min verbessert. Martin Herbold (SC Steinatal) wurde mit 08:58,09 min zweiter. Im Frauenfeld gewann Tanja Ruppert (SG Chattengau 10:07,15min) vor Yvonne Conrad-Hebel (TSV Obervorschütz; 10:25,19min) und Anke von Gaza (LG Göttingen; 11:11,44min). Die schnellsten Schüler über 2000 Meter waren Robin Hohmann (MT Melsungen) in 6:34,48 Minuten und Tjara Basen (TSV Twiste) in 7:18,69 Minuten. Hier die Ergebnisse der Läuferinnen und Läufer des TSV Heiligenrode: 2000m Sabine Rothaug (1. Platz W15 09:09,85min), Marc Peters (2.Platz M10 8:05,79min); 3000m Bojan Blumenstein (10:29,71min), Yannic Lippross (11:03,21min), Michael Rumpf (11:32,10min), Heiko Noll (11:08,32min), Imo Mackenroth (11:12,06min), Mirko Paeth (12:59,93min), Helmut Blumenstein (10:55,94min), Jürgen Palt (12:39,16min) und Peter Dallmann (9:18,52min). Ein mit 153 Teilnehmern starkes Teilnehmerfeld rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Die Ergebnislisten sind im Downloadbereich abrufbar (Kürzel BLS).

Stefan Kessler

IMG_0042IMG_0024IMG_0012Johannes Raabe2. Lauf Heiligenrode 2009 Tanja Ruppert

Bahnlaufserie Tag 1

Am Mittwoch den 02.09.09 startete die diesjährige Heiligenröder Bahnlaufserie mit den 800m und 1000m Schülerläufen sowie dem 1500m Lauf. Erstmals wurde eine elektronische Zeitmessung durchgeführt. Dies ist eine Forderung vom Verband und viele Vereine fragten im Vorfeld danach, hätten sonst ihre Läufer nicht nach Heiligenrode geschickt. Hierdurch werden die Ergebnisse bestenlistenfähig. Leider entstehen auch höhere Kosten. Erfreulich hoch war die Zahl der Starter beim 1500m-Lauf: 99 Teilnehmern, bei den Schülerläufen ist die Teilnahme rückläufig. Zum Auftakt der Bahnlauf-Serie über 1500 Meter blieben gleich zwei Läufer unter vier Minuten. Bis 1100 Meter sorgte der spätere Dritte Timm Eberwein (PSV GW Kassel; 4:09,5) für ein hohes Tempo. Mit einer schnellen letzten Runde zogen dann Martin Herbold (SC Steinatal) und der B-Jugendliche Robel Mesgena (PSV GW Kassel) davon. Dabei hatte der 800 Meter - Spezialist Herbold (3:55,9min) auf den letzten 200 Metern die größere Endgeschwindigkeit als der 3000 Meter DM-Vize-Meister Mesgena (3:59,9min) und gewann diesen Lauf. Bis auf zwei Sekunden näherte sich W 40-Seniorin Tanja Ruppert (SG Chattengau) dem zwei Jahre alten Streckenrekord von Susanne Schulze (LG Göttingen) und gewann nach 4:43,5min. Auf Rang zwei folgte Yvonne Conrad-Hebel (TSV Obervorschütz; 1. W 30 4:52,7min) vor Anke von Gaza (LG Göttingen; 1. W 35 5:12,8min). Nur 1,1 Sekunden trennten Robin Hohmann (MT Melsungen; 2:56,8min), Tobias Stang (MT Melsungen; 2:57,5min) und Maximilian Noe (TSV Niederelsungen; 2:57,7min) nach 1000 Metern. Karolin Siebert (MT Melsungen), lief in 2:32,3min die schnellste Zeit über 800 Meter vor der W 14-Siegerin Vanessa Würtz (LG Kaufungen; (2:33,0) und der W 10-Siegerin Eva Dieterich (TSV Ihringshausen 2:46,2min). Mit Jürgen Palt und Peter Dallmann gab es zwei Heiligenröder die jeweils in ihren Altersklassen den ersten Platz belegten. So gewann Peter Dallmann die M40 in 4:20,7min und Jürgen Palt die M70 in 6:05,11min. Hier die weiteren Ergebnisse der Läuferinnen und Läufer des TSV Heiligenrode: 1000m – Marc Peters (2. Platz M10 3:45,64min); 1500m Bojan Blumenstein (4:53,05min), Yannic Lippross (5:02,90min), Nils Hausmann (4:57,61min), Michael Rumpf (3. Platz M35 5:18:43min), Jörg Asmuth (6:20,27min), Mirko Paeth (6:11,81min), Udo Kleinert (6:18,59min), Helmut Blumenstein (3. Platz M50 5:11,27min), Jürgen Palt (1. Platz M70 6:05,11min) und Peter Dallmann (1. Platz M40 4:20,7min). Mit 150 Startern vermeldete Volker Goebel eine erfreuliche Beteiligung zum Auftakt.

Stefan Kessler

Erste Ergebnisse der Bahnlaufserie online

Da sind sie: Die Ergebnislisten im Downloadbereich. Die Dateien sind mit dem Kürzel BLS am Anfang versehen. Und natürlich ein paar Impressionen. Angemerkt sei, dass die Läufe mit elektronische Zeiterfassung gezeitet worden sind - auf die Hundertstel genau.

IMG_0053IMG_0080IMG_0082IMG_0046IMG_0043IMG_0051

Twistesee-Triathlon

Ebenfalls am Samstag fand in und um Bad Arolsen-Wetterburg der 27. Internationale Twistesee-Triathlon statt. An der anspruchsvollen Veranstaltung über 750 Meter Schwimmen im Twistesee, 20 Kilometer Rad fahren in der Gemarkung mit einigen ordentlich Steigungen sowie dem 5-Kilometer-Lauf zum Abschluss nahm aus Heiligenrode „nur“ Jürgen Palt teil. Dabei zeigte er wie gewohnt einen starken Wettkampf und siegte nicht nur in seiner Altersklasse, sondern konnte sich auch im Gesamtfeld gut behaupten und ließ wesentlich jüngere Athleten deutlich hinter sich.

Steinetour 2009

Am 23. August 2009, so spät wie noch nie, haben wir in diesem Jahr unsere Steinetour mit den Mountainbikes abgefahren. Ein kleines, aber feines Grüppchen traf sich Sonntagsmorgens am Eingang des Heiligenröder Parks. Erklärtes Ziel der Tour ist, möglichst viele Berge mit dem „Stein“ in ihrem Namen zu überqueren. Klar ist dabei, das sich hoch und runter stets abwechseln und dass zum Ende der Tour die Berge seltsamerweise immer länger und steiler werden. Der letzte Gipfel, die Anhöhe der Burg Hanstein (bzw. die Teufelskanzel) in Thüringen, gleicht somit dem gefühlten Erklimmen eines Viertausenders in den französischen Alpen. Aber die Wahrheit sieht doch ganz anders aus.
Zum Aufwärmen der Schenkel lädt jedes Mal der Sensenstein ein. Recht unspektakulär, eben wegen des eher kurzen Aufstieges, verläuft die anschließende Abfahrt nach Uschlag. Eine unverhoffte Hürde stellt jedoch hin und wieder die Durchquerung des Bächleins Ingelheim dar. Nasse Füße können aber während der Auffahrt zur Burg Sichelnstein wieder gut abtrocknen. Dummerweise folgt ab hier kein Geschwindigkeitsrausch in die Tiefe, es geht eher noch ein Stückchen höher, bis der 585 Meter hohe Steinberg erreicht ist. Die diesjährigen Annäherung von unten an das Naturfreundehaus hat nicht nur Freunde gefunden, sondern bei dem Ein oder Anderen eher für Verwirrung gesorgt. Voll der Sorge, man würde eventuell eines der Glanzlichter der Tour, nämlich ein Stück Frau Holle Weg, aussparen. Die Angst war aber gänzlich unbegründet. Natürlich führt der Weg unterhalb des Naturfreundehauses ebenfalls auf besagten Pfad. Allerlei Wurzelwerk, kleine, stinkende Schlammlöcher und sagenhafte Ausblicke ins Tal lassen hier das Herz der Biker immer wieder höher schlagen. Möglicherweise haben sich dort auch etliche, hungrige Zecken die Zähne ob des Anblickes der nackten Beine gebleckt. Aber an den rasierten Waden halt zu finden, schien dann wohl schwieriger als gedacht. Die Überfahrt des Haferberges ist immer wieder eine ernste Prüfung für die weitere Fahrt. Glaubt man sich endlich oben, folgt immer noch einmal eine kleine Steigung. Selbst wenn der Gipfel erklommen ist, will die Abfahrt mit voller Konzentration gemeistert werden, sonst wirft einen das Stahlroß in den Dreck. Eine kleine Verschnaufpause am Umschwang und schon geht es weiter auf den höchsten Gipfel der Tour. Es wartet der Bilsteinturm, mit seinen 644 Metern (gefühlte dreitausend Meter). Genussvoll kann man dort oben eine Jause bei wunderbarem Rundumblick einnehmen. Mittlerweile laden selbst Sonnenstühle zum längeren Verweilen ein und man muß sich förmlich losreißen, um das Ziel in Lindewerra nicht erst im dunkeln zu erreichen. Und die Abfahrt vom Bilstein ist schon ein „Sahnestückchen“. Über den X-Weg verliert man 400 Höhenmeter am Stück bis Hundelshausen. Den Abfahrtsrausch unterbricht diesmal leider ein Plattfuß, der aber schnell, dank helfender Hände, behoben ist. Da an diesem Tag ja Sonntag ist, hat die ansässige Bäckerei mit den netten Damen leider geschlossen und wir müssen gleich in die Auffahrt zum alten Gericht. Dem grünen See schenken wir nicht mal einen Blick, der rappelvolle Parkplatz zeugt von Überfüllung. Wir schrauben uns also am Gips-Tagebau vorbei, immer aufwärts, passieren die hölzernen Gerichtstühle und erreichen nach ein paar Hügeln später schließlich den Habichtsstein. Dieser, den Meisten gänzlich unbekannte Aussichtspunkt auf einer Buntsandsteinklippe mit senkrechtem Felsabbruch, ermöglicht einen Blick von Osten in Richtung Bilstein und eine grandiose Aussicht über den Kaufunger Wald, der hier den Vergleich mit der Pfalz nicht zu scheuen braucht. Zwischen den Bäumen einer Obstplantage taucht etwas später die Burg Ludwigstein auf. Von dort oben haben wir von ein paar „Einheimischen“ letztes Jahr ein tolles Wegstück bis an die Werra kennenglernt. Der Weg führt aber so steil hinunter, dass sich einige neben ihrem Rad sicherer fühlen, als im Sattel. Jedenfalls überqueren wir alle ungeschoren die Werra, durchqueren Werleshausen und nähern uns unaufhaltsam der Burg Hanstein. Knapp drei Kilometer davor kommt es plötzlich zu einer Trennung der Gruppe. Ein Teil scheut das Befahren der alten Panzerstraße, die zugegebenermaßen einen kleinen Balanceakt erfordert, um mit den Rädern nicht ständig in die Lücken der Steine abzurutschen. Am Fuße der Burg treffen wir uns allesamt wieder, um den letzten Gipfel unserer Tour gemeinsam zu meistern. Der Blick von der Teufelskanzel auf unseren Zielort, Lindewerra, ist der Tageslohn für die Müh. Die Abfahrt hinunter berüchtigt, aber sensationell. Im Cafe Werrakrug ist die Endstation erreicht. Wir lassen uns mit einer Menge Leckereien verwöhnen. Ein Großteil der Gruppe nimmt von hier das Auto für den Heimweg. Nur ein paar „Nimmersatte“ fahren mit den Rädern über Witzenhausen und den Umschwang wieder zurück nach Heiligenrode.

Mario Schön

st2st3st4st5

WerraMan in Eschwege

Immer wieder gern treffen sich die Triathleten – wie auch am vergangenen Samstag - in Eschwege zum WerraMan, der wegen seiner Super-Stimmung und sehr guten Organisation bei jedermann(-frau) sehr beliebt ist. Er bietet allen Sportbegeisterten die Möglichkeit miteinander 400 m zu Schwimmen, danach ca. 23 km zu Radeln und zum Abschluss 5000 m durch die Innenstadt von Eschwege zu Laufen
Diesen Event ließen sich Wolfgang Eger und unser Damen-Dreigestirn Kornelia Weiß, Cornelia Reiss und Melanie Räder nicht nehmen. Als Erste der vier kam Melanie ins Ziel, die ihre Altersklasse gewann und drittschnellste Frau insgesamt war. Ihr folgten dann Wolfgang, Konny und Conny, die alle mit dem Geleisteten zufrieden waren, viel Spaß bei der Veranstaltung hatten, und möglichst im nächsten Jahr wieder hier starten wollen.

NHC in Körle

Die Berge rund um Körle waren der Austragungsort des vorletzten Wertungslaufs zum Nordhessencup. Bereits zum Orgalauf traten mehrere Skiabteilungsmitglieder an, um bei herrlichen sommerlichen Bedingungen gegen sich, die Uhr und die anderen Athleten anzutreten. Über fünf Kilometer waren Heike Brückmann (31:42min), Mario Schön (20:34min), Jürgen Palt (23:37min) und Klaus-Peter Tröbs (27:23min) unterwegs. Wolfgang Schier (44:08min) und Michael Rumpf (44:18min) lieferten sich über 10 Kilometer einen packenden Wettkampf, den Wolfgang schlussendlich für sich entschied. Horst Hilmes (2:13:32h) nahm die lange Strecke über 19 Kilometer in Angriff.
Zum Hauptlauf wurde unsere Abteilung über die 5-Kilometer-Strecke von Wolfgang Schier (20:47min), Michael Fehr (21:57min) und Jürgen Dieterich (25:13min) vertreten.
Marc Peters lief in der Jugendklasse für Heiligenrode die 1000 Meter in 3:55min.

Zeitgefühllauf 2009

Am letzten August-Mittwoch gab es eine Neuauflage des Zeitgefühllaufs, der vergangenes Jahr aus der Not geboren war und damals mit Begeisterung durchgeführt wurde. So trafen sich 13 Mitglieder der Skiabteilung, um ohne Uhr ihr Laufgefühl unter Beweis zu stellen. Viermal galt es 1500 Meter zu laufen. Jeder Lauf wurde vom „Kampfgericht“ Volker Goebel mitgestoppt und später gegen den Mittelwert aller Läufe verglichen. Derjenige Läufer mit der geringsten Abweichung von diesem Mittelwert war zum Schluss der Sieger.
Anscheinend hatten einige Abteilungsmitglieder heimlich geübt oder aus dem letzten Jahr gelernt, denn die Abstände der einzelnen Platzierungen bewegten sich nur im Sekundenbereich oder darunter. Einzig Platz 1 hatte einen deutlichen Vorsprung, wobei sich die langjährige Erfahrung für Gerhard Becker auszahlte.
Fazit: Ein rundum gelungener Laufabend, der in dieser Art bestimmt nicht der letzte war.