Heiligenröder Knilche in den Bayerischen Alpen

Zum vierten Mal in Folge traf sich das Heiligenröder-Knilche-Team für ein verlängertes Fronleichnam-Wochenende in den Bayerischen Alpen – diesmal in Rottach-Egern am Tegernsee.
Auch dieses Jahr versuchte der Wettergott erneut, mit starkem Unwetter (120 Liter Regen auf einem Quadratmeter), das Knilche-Team aus den Bergen zu vertreiben. Aber die fünf Heiligenröder ließen sich von ihrem Vorhaben, trotz überfluteter Uferstraßen, Gerölllawinen, die überklettert werden mussten und schlammige Pfade, nicht von ihrer Vorhaben abbringen. Dies beeindruckte auch den Wettergott so sehr, dass er am zweiten Tag die Sonne schickte, die uns dann die Bergwelt von ihrer schönsten Seite zeigte.
Ohne Verletzungen, Stürze oder Pannen konnten die Knilche mit vielen neuen Erfahrungen am Sonntag wieder die Heimreise antreten.
Die Touren:
„Süd“: Am ersten Tag wurde der Wallberg umfahren. Am Mittag erholten wir uns in der Erzherzog-Johann-Hütte auf der Tiroler-Seite. An der Valepp entlang ging es zurück zum Tegernsee. 55km und 880hm erreichten wir am ersten Tag - mehr war aufgrund der Wetterverhältnisse an diesem Tag nicht drin.
„West“: Am „Tag Zwei“, bei herrlichem Sonnenschein, wurde die Tegernsee-Marathon-Strecke (B) mit 1.650hm erklettert. Der Tageskilometerzähler zeigt am Nachmittag 68km.
„Ost“: Am dritten und letzten Tag fuhren wir über die Gindelalm zum Schliersee, dann wieder steil hoch zum Spitzingsee und über das Valepptal zurück zur Unterkunft. Mit 54km und 1.250hm erfüllten wir auch am letzten Tag unsere selbst gesteckten Vorgaben.