Mountainbiking und Radfahren
Steinetour 2010 Nachlese
31/Aug/10 15:17
17 Starter zählte die diesjährige Steinetour der
Skiabteilung. Wegen der großen Nachfrage konnte
diesmal auch wieder in Lindewerra übernachtet werden.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen einer
„Grenzerfahrung“, denn der
Streckenverlauf führte fast komplett auf der
deutsch-deutschen Grenze entlang bis Eschwege.
Der Wettergott meinte es Samstagmorgen jedenfalls gut mit den Bikern und offerierte einen strahlend blauen Himmel. Dementsprechend gut befahrbar war auch die Strecke quer durch den Kaufunger Wald bis ins Thüringer Eichsfeld hinein. Nach den in direkter Umgebung liegenden Steinen, wie den Sensenstein, Sichelnstein und Steinberg, folgte die Überquerung des 644 Meter hohen Bielsteines. Nicht mehr so bekannt ist dann der Habichtstein, der ein ums andere mal eine imposante Fernsicht über die bergige Landschaft bietet. Burg Ludwigstein und die nicht weit entfernte, aber durch die Grenze lange Zeit nicht erreichbare Burg Hanstein, erfordern immer wieder die Mobilisierung der letzten Kräfte, bevor dann über die Teufelskanzel die Abfahrt nach Lindewerra folgt. Den Abschluß der Tagesetappe (64km und 1600 Höhenmeter) krönten wir traditionell mit viel Kaffee und Kuchen, in diesem Jahr in der alten Stockmacherei. Dort bekamen wir zusätzlich auch noch einige Geschichten über das alte Handwerk zu hören und wie es ausgerechnet nach Lindewerra gelangte. Die verbliebenen sechs Biker zur Übernachtung wurden von der Wirtin in der Pension zur Brücke mit einem frischen Wildschweinrücken verwöhnt.
Die Gruppe wurde am nächsten Morgen um drei angereiste Mountainbiker verstärkt. Gut gelaunt startete man in Richtung Sickenberg. Die Fernsicht am Sonntag war dann eher bescheiden und zum Glück kühlte nur etwas Sprühregen, was wegen der Temperatur gar nicht so unangenehm war. Dennoch war es schade, dass man von der „hessischen Schweiz“ nur etwas erahnen konnte. Auf der Silberklippe, oberhalb von Eschwege bot sich dann doch noch eine Gelegenheit, etwas Fernsicht zu erhaschen. Eigentlich war ab Eschwege eine Zugfahrt nach Kassel geplant. Trotz des holprigen Kolonnenweges war die Laune und Kondition bei allen aber noch so gut, dass sich die Gruppe entschloß, den Rest des Heimweges auch auf dem Mountain-Bike durch das Wehretal zurückzulegen. Ab Hessisch-Lichtenau war dann allerdings Schluß mit Lustig. Nicht nur, dass der ein oder andere inzwischen sein Sitzleder durchgearbeitet hatte, ab hier war sprichwörtlich ‚Land unter’. Es schüttete plötzlich wie aus Eimern. Ein Teil der Gruppe suchte Schutz unter einem Dach und orderte ein Abholtaxi, der Rest pflügte sich durch die Fluten bis Heiligenrode. So brachten wir es am Sonntag auch noch einmal auf stattliche 85km inklusive 1100Höhenmetern. Und die Bikes waren auch gleich sauber.

Der Wettergott meinte es Samstagmorgen jedenfalls gut mit den Bikern und offerierte einen strahlend blauen Himmel. Dementsprechend gut befahrbar war auch die Strecke quer durch den Kaufunger Wald bis ins Thüringer Eichsfeld hinein. Nach den in direkter Umgebung liegenden Steinen, wie den Sensenstein, Sichelnstein und Steinberg, folgte die Überquerung des 644 Meter hohen Bielsteines. Nicht mehr so bekannt ist dann der Habichtstein, der ein ums andere mal eine imposante Fernsicht über die bergige Landschaft bietet. Burg Ludwigstein und die nicht weit entfernte, aber durch die Grenze lange Zeit nicht erreichbare Burg Hanstein, erfordern immer wieder die Mobilisierung der letzten Kräfte, bevor dann über die Teufelskanzel die Abfahrt nach Lindewerra folgt. Den Abschluß der Tagesetappe (64km und 1600 Höhenmeter) krönten wir traditionell mit viel Kaffee und Kuchen, in diesem Jahr in der alten Stockmacherei. Dort bekamen wir zusätzlich auch noch einige Geschichten über das alte Handwerk zu hören und wie es ausgerechnet nach Lindewerra gelangte. Die verbliebenen sechs Biker zur Übernachtung wurden von der Wirtin in der Pension zur Brücke mit einem frischen Wildschweinrücken verwöhnt.
Die Gruppe wurde am nächsten Morgen um drei angereiste Mountainbiker verstärkt. Gut gelaunt startete man in Richtung Sickenberg. Die Fernsicht am Sonntag war dann eher bescheiden und zum Glück kühlte nur etwas Sprühregen, was wegen der Temperatur gar nicht so unangenehm war. Dennoch war es schade, dass man von der „hessischen Schweiz“ nur etwas erahnen konnte. Auf der Silberklippe, oberhalb von Eschwege bot sich dann doch noch eine Gelegenheit, etwas Fernsicht zu erhaschen. Eigentlich war ab Eschwege eine Zugfahrt nach Kassel geplant. Trotz des holprigen Kolonnenweges war die Laune und Kondition bei allen aber noch so gut, dass sich die Gruppe entschloß, den Rest des Heimweges auch auf dem Mountain-Bike durch das Wehretal zurückzulegen. Ab Hessisch-Lichtenau war dann allerdings Schluß mit Lustig. Nicht nur, dass der ein oder andere inzwischen sein Sitzleder durchgearbeitet hatte, ab hier war sprichwörtlich ‚Land unter’. Es schüttete plötzlich wie aus Eimern. Ein Teil der Gruppe suchte Schutz unter einem Dach und orderte ein Abholtaxi, der Rest pflügte sich durch die Fluten bis Heiligenrode. So brachten wir es am Sonntag auch noch einmal auf stattliche 85km inklusive 1100Höhenmetern. Und die Bikes waren auch gleich sauber.

Steinetour 2010
10/Aug/10 14:31
Hallo
liebe Mountainbiker und deren Freunde,
ich möchte hiermit noch einmal auf den Termin der Steinetour 2010 hinweisen.
Diese findet am 14. und 15. August statt, das ist das letzte Ferienwochenende in Hessen.
In diesem Jahr habe ich wieder ein Übernachtung in Lindewerra eingeplant, um dann am 2. Tag von
Lindewerra, dem ehemaligen Grenzverlauf folgend, nach Eschwege zu Biken.
Nachfolgend die wichtigsten Daten:
14.08.2010
08:45 Treffpunkt am Eingang von Parkgelände in Heiligenrode (gegenüber Gesamtschule)
09:00 Abfahrt (in zwei Gruppen)
Der übliche Wegverlauf über die "Steine"
siehe auch hier: http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.19915.html
ACHTUNG:
Ab ca. 16:00 Treffen in der "alten Stockmacherei" in Lindewerra !!! Das ist NEU!
Die Anschrift:
Am Rasen 14
37318 Lindewerra
Tel.: +49 (0) 36087/ 9 83 00
GPS-Koordinaten: N51 18.828 E9 56.836
siehe auch hier: http://www.lindewerra.de/index.php?id=65#c234
ca. 18:00 Einzug in die Pension an der Brücke (Fam. Sippel)
15.08.2010
08:30 Frühstück
09:00 Start nach Eschwege
ab Eschwege dann entweder mit dem Zug nach Kassel zurück, oder auch mit dem Bike durch's Weretal nach Heiligenrode.
Der Gepäcktransport für die Übernachtung muß abgesprochen werden. Infos gibt es bei mir.
Für eine Rückfahrgelegenheit am Samstag ist eigenverantwortlich zu sorgen, sofern man nicht das Bike benutzen möchte.
Anmeldungen an mich bitte tel. oder per Mail bis zum 10.08.2010.
Bitte auch, wenn nicht übernachtet wird, möchte ich jedoch die Kaffee-Gäste in der Stockmacherei anmelden.
Viele Grüße
Mario Schön
--
ich möchte hiermit noch einmal auf den Termin der Steinetour 2010 hinweisen.
Diese findet am 14. und 15. August statt, das ist das letzte Ferienwochenende in Hessen.
In diesem Jahr habe ich wieder ein Übernachtung in Lindewerra eingeplant, um dann am 2. Tag von
Lindewerra, dem ehemaligen Grenzverlauf folgend, nach Eschwege zu Biken.
Nachfolgend die wichtigsten Daten:
14.08.2010
08:45 Treffpunkt am Eingang von Parkgelände in Heiligenrode (gegenüber Gesamtschule)
09:00 Abfahrt (in zwei Gruppen)
Der übliche Wegverlauf über die "Steine"
siehe auch hier: http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.19915.html
ACHTUNG:
Ab ca. 16:00 Treffen in der "alten Stockmacherei" in Lindewerra !!! Das ist NEU!
Die Anschrift:
Am Rasen 14
37318 Lindewerra
Tel.: +49 (0) 36087/ 9 83 00
GPS-Koordinaten: N51 18.828 E9 56.836
siehe auch hier: http://www.lindewerra.de/index.php?id=65#c234
ca. 18:00 Einzug in die Pension an der Brücke (Fam. Sippel)
15.08.2010
08:30 Frühstück
09:00 Start nach Eschwege
ab Eschwege dann entweder mit dem Zug nach Kassel zurück, oder auch mit dem Bike durch's Weretal nach Heiligenrode.
Der Gepäcktransport für die Übernachtung muß abgesprochen werden. Infos gibt es bei mir.
Für eine Rückfahrgelegenheit am Samstag ist eigenverantwortlich zu sorgen, sofern man nicht das Bike benutzen möchte.
Anmeldungen an mich bitte tel. oder per Mail bis zum 10.08.2010.
Bitte auch, wenn nicht übernachtet wird, möchte ich jedoch die Kaffee-Gäste in der Stockmacherei anmelden.
Viele Grüße
Mario Schön
--
Heiligenröder Knilche in den Bayerischen Alpen
16/Jun/10 17:40
Zum vierten Mal in Folge traf sich das
Heiligenröder-Knilche-Team für ein verlängertes
Fronleichnam-Wochenende in den Bayerischen Alpen
– diesmal in Rottach-Egern am Tegernsee.
Auch dieses Jahr versuchte der Wettergott erneut, mit starkem Unwetter (120 Liter Regen auf einem Quadratmeter), das Knilche-Team aus den Bergen zu vertreiben. Aber die fünf Heiligenröder ließen sich von ihrem Vorhaben, trotz überfluteter Uferstraßen, Gerölllawinen, die überklettert werden mussten und schlammige Pfade, nicht von ihrer Vorhaben abbringen. Dies beeindruckte auch den Wettergott so sehr, dass er am zweiten Tag die Sonne schickte, die uns dann die Bergwelt von ihrer schönsten Seite zeigte.
Ohne Verletzungen, Stürze oder Pannen konnten die Knilche mit vielen neuen Erfahrungen am Sonntag wieder die Heimreise antreten.
Die Touren:
„Süd“: Am ersten Tag wurde der Wallberg umfahren. Am Mittag erholten wir uns in der Erzherzog-Johann-Hütte auf der Tiroler-Seite. An der Valepp entlang ging es zurück zum Tegernsee. 55km und 880hm erreichten wir am ersten Tag - mehr war aufgrund der Wetterverhältnisse an diesem Tag nicht drin.
„West“: Am „Tag Zwei“, bei herrlichem Sonnenschein, wurde die Tegernsee-Marathon-Strecke (B) mit 1.650hm erklettert. Der Tageskilometerzähler zeigt am Nachmittag 68km.
„Ost“: Am dritten und letzten Tag fuhren wir über die Gindelalm zum Schliersee, dann wieder steil hoch zum Spitzingsee und über das Valepptal zurück zur Unterkunft. Mit 54km und 1.250hm erfüllten wir auch am letzten Tag unsere selbst gesteckten Vorgaben.



Auch dieses Jahr versuchte der Wettergott erneut, mit starkem Unwetter (120 Liter Regen auf einem Quadratmeter), das Knilche-Team aus den Bergen zu vertreiben. Aber die fünf Heiligenröder ließen sich von ihrem Vorhaben, trotz überfluteter Uferstraßen, Gerölllawinen, die überklettert werden mussten und schlammige Pfade, nicht von ihrer Vorhaben abbringen. Dies beeindruckte auch den Wettergott so sehr, dass er am zweiten Tag die Sonne schickte, die uns dann die Bergwelt von ihrer schönsten Seite zeigte.
Ohne Verletzungen, Stürze oder Pannen konnten die Knilche mit vielen neuen Erfahrungen am Sonntag wieder die Heimreise antreten.
Die Touren:
„Süd“: Am ersten Tag wurde der Wallberg umfahren. Am Mittag erholten wir uns in der Erzherzog-Johann-Hütte auf der Tiroler-Seite. An der Valepp entlang ging es zurück zum Tegernsee. 55km und 880hm erreichten wir am ersten Tag - mehr war aufgrund der Wetterverhältnisse an diesem Tag nicht drin.
„West“: Am „Tag Zwei“, bei herrlichem Sonnenschein, wurde die Tegernsee-Marathon-Strecke (B) mit 1.650hm erklettert. Der Tageskilometerzähler zeigt am Nachmittag 68km.
„Ost“: Am dritten und letzten Tag fuhren wir über die Gindelalm zum Schliersee, dann wieder steil hoch zum Spitzingsee und über das Valepptal zurück zur Unterkunft. Mit 54km und 1.250hm erfüllten wir auch am letzten Tag unsere selbst gesteckten Vorgaben.



Start in die Duathlon-Saison in Großenenglis
01/Mai/10 18:14
Bei dem Jedermann-Wettbewerb mussten 2,5 km gelaufen
werden, dann galt es 16 km auf dem Rad zurückzulegen
und zum Schluss stand noch einmal ein Lauf über 2,5
km Laufen auf dem Programm. Zu dieser
Auftaktveranstaltung waren in diesem Jahr trotz guter
Bedingungen nur 97 Starter in den Ort bei Borken
gekommen. Aber die teilnehmenden Heiligenröder
Duathleten schlugen sich sehr gut. Allen voran Oliver
Degenhardt, der immer Kontakt zur Spitzengruppe hielt
und am Ende insgesamt Vierter und Sieger der TM40 in
46:49 Minuten wurde. Wolfgang Schier war nach
ausgezeichneten 52:20 Minuten als 7. der TM40 im
Ziel. Zweitschnellste Frau des Tages war Melanie
Räder. Sie war auch die Siegerin der TW30, in 56:21
Minuten. Klaus-Peter Tröbs belegte den 6. Platz in
der TM50 in 62:03 Minuten, dicht gefolgt von Olaf
Nolte in 63:02 Minuten und Jürgen Palt, der 63:47
Minuten benötigte und die TM70 gewann. Kornelia Weiß
wurde 4. in der TW40 in 69:29 Minuten.
Steinetour 2009
06/Sep/09 12:36
Am 23. August 2009, so spät wie noch nie, haben wir
in diesem Jahr unsere Steinetour mit den
Mountainbikes abgefahren. Ein kleines, aber feines
Grüppchen traf sich Sonntagsmorgens am Eingang des
Heiligenröder Parks. Erklärtes Ziel der Tour ist,
möglichst viele Berge mit dem „Stein“ in
ihrem Namen zu überqueren. Klar ist dabei, das sich
hoch und runter stets abwechseln und dass zum Ende
der Tour die Berge seltsamerweise immer länger und
steiler werden. Der letzte Gipfel, die Anhöhe der
Burg Hanstein (bzw. die Teufelskanzel) in Thüringen,
gleicht somit dem gefühlten Erklimmen eines
Viertausenders in den französischen Alpen. Aber die
Wahrheit sieht doch ganz anders aus.
Zum Aufwärmen der Schenkel lädt jedes Mal der Sensenstein ein. Recht unspektakulär, eben wegen des eher kurzen Aufstieges, verläuft die anschließende Abfahrt nach Uschlag. Eine unverhoffte Hürde stellt jedoch hin und wieder die Durchquerung des Bächleins Ingelheim dar. Nasse Füße können aber während der Auffahrt zur Burg Sichelnstein wieder gut abtrocknen. Dummerweise folgt ab hier kein Geschwindigkeitsrausch in die Tiefe, es geht eher noch ein Stückchen höher, bis der 585 Meter hohe Steinberg erreicht ist. Die diesjährigen Annäherung von unten an das Naturfreundehaus hat nicht nur Freunde gefunden, sondern bei dem Ein oder Anderen eher für Verwirrung gesorgt. Voll der Sorge, man würde eventuell eines der Glanzlichter der Tour, nämlich ein Stück Frau Holle Weg, aussparen. Die Angst war aber gänzlich unbegründet. Natürlich führt der Weg unterhalb des Naturfreundehauses ebenfalls auf besagten Pfad. Allerlei Wurzelwerk, kleine, stinkende Schlammlöcher und sagenhafte Ausblicke ins Tal lassen hier das Herz der Biker immer wieder höher schlagen. Möglicherweise haben sich dort auch etliche, hungrige Zecken die Zähne ob des Anblickes der nackten Beine gebleckt. Aber an den rasierten Waden halt zu finden, schien dann wohl schwieriger als gedacht. Die Überfahrt des Haferberges ist immer wieder eine ernste Prüfung für die weitere Fahrt. Glaubt man sich endlich oben, folgt immer noch einmal eine kleine Steigung. Selbst wenn der Gipfel erklommen ist, will die Abfahrt mit voller Konzentration gemeistert werden, sonst wirft einen das Stahlroß in den Dreck. Eine kleine Verschnaufpause am Umschwang und schon geht es weiter auf den höchsten Gipfel der Tour. Es wartet der Bilsteinturm, mit seinen 644 Metern (gefühlte dreitausend Meter). Genussvoll kann man dort oben eine Jause bei wunderbarem Rundumblick einnehmen. Mittlerweile laden selbst Sonnenstühle zum längeren Verweilen ein und man muß sich förmlich losreißen, um das Ziel in Lindewerra nicht erst im dunkeln zu erreichen. Und die Abfahrt vom Bilstein ist schon ein „Sahnestückchen“. Über den X-Weg verliert man 400 Höhenmeter am Stück bis Hundelshausen. Den Abfahrtsrausch unterbricht diesmal leider ein Plattfuß, der aber schnell, dank helfender Hände, behoben ist. Da an diesem Tag ja Sonntag ist, hat die ansässige Bäckerei mit den netten Damen leider geschlossen und wir müssen gleich in die Auffahrt zum alten Gericht. Dem grünen See schenken wir nicht mal einen Blick, der rappelvolle Parkplatz zeugt von Überfüllung. Wir schrauben uns also am Gips-Tagebau vorbei, immer aufwärts, passieren die hölzernen Gerichtstühle und erreichen nach ein paar Hügeln später schließlich den Habichtsstein. Dieser, den Meisten gänzlich unbekannte Aussichtspunkt auf einer Buntsandsteinklippe mit senkrechtem Felsabbruch, ermöglicht einen Blick von Osten in Richtung Bilstein und eine grandiose Aussicht über den Kaufunger Wald, der hier den Vergleich mit der Pfalz nicht zu scheuen braucht. Zwischen den Bäumen einer Obstplantage taucht etwas später die Burg Ludwigstein auf. Von dort oben haben wir von ein paar „Einheimischen“ letztes Jahr ein tolles Wegstück bis an die Werra kennenglernt. Der Weg führt aber so steil hinunter, dass sich einige neben ihrem Rad sicherer fühlen, als im Sattel. Jedenfalls überqueren wir alle ungeschoren die Werra, durchqueren Werleshausen und nähern uns unaufhaltsam der Burg Hanstein. Knapp drei Kilometer davor kommt es plötzlich zu einer Trennung der Gruppe. Ein Teil scheut das Befahren der alten Panzerstraße, die zugegebenermaßen einen kleinen Balanceakt erfordert, um mit den Rädern nicht ständig in die Lücken der Steine abzurutschen. Am Fuße der Burg treffen wir uns allesamt wieder, um den letzten Gipfel unserer Tour gemeinsam zu meistern. Der Blick von der Teufelskanzel auf unseren Zielort, Lindewerra, ist der Tageslohn für die Müh. Die Abfahrt hinunter berüchtigt, aber sensationell. Im Cafe Werrakrug ist die Endstation erreicht. Wir lassen uns mit einer Menge Leckereien verwöhnen. Ein Großteil der Gruppe nimmt von hier das Auto für den Heimweg. Nur ein paar „Nimmersatte“ fahren mit den Rädern über Witzenhausen und den Umschwang wieder zurück nach Heiligenrode.
Mario Schön



Zum Aufwärmen der Schenkel lädt jedes Mal der Sensenstein ein. Recht unspektakulär, eben wegen des eher kurzen Aufstieges, verläuft die anschließende Abfahrt nach Uschlag. Eine unverhoffte Hürde stellt jedoch hin und wieder die Durchquerung des Bächleins Ingelheim dar. Nasse Füße können aber während der Auffahrt zur Burg Sichelnstein wieder gut abtrocknen. Dummerweise folgt ab hier kein Geschwindigkeitsrausch in die Tiefe, es geht eher noch ein Stückchen höher, bis der 585 Meter hohe Steinberg erreicht ist. Die diesjährigen Annäherung von unten an das Naturfreundehaus hat nicht nur Freunde gefunden, sondern bei dem Ein oder Anderen eher für Verwirrung gesorgt. Voll der Sorge, man würde eventuell eines der Glanzlichter der Tour, nämlich ein Stück Frau Holle Weg, aussparen. Die Angst war aber gänzlich unbegründet. Natürlich führt der Weg unterhalb des Naturfreundehauses ebenfalls auf besagten Pfad. Allerlei Wurzelwerk, kleine, stinkende Schlammlöcher und sagenhafte Ausblicke ins Tal lassen hier das Herz der Biker immer wieder höher schlagen. Möglicherweise haben sich dort auch etliche, hungrige Zecken die Zähne ob des Anblickes der nackten Beine gebleckt. Aber an den rasierten Waden halt zu finden, schien dann wohl schwieriger als gedacht. Die Überfahrt des Haferberges ist immer wieder eine ernste Prüfung für die weitere Fahrt. Glaubt man sich endlich oben, folgt immer noch einmal eine kleine Steigung. Selbst wenn der Gipfel erklommen ist, will die Abfahrt mit voller Konzentration gemeistert werden, sonst wirft einen das Stahlroß in den Dreck. Eine kleine Verschnaufpause am Umschwang und schon geht es weiter auf den höchsten Gipfel der Tour. Es wartet der Bilsteinturm, mit seinen 644 Metern (gefühlte dreitausend Meter). Genussvoll kann man dort oben eine Jause bei wunderbarem Rundumblick einnehmen. Mittlerweile laden selbst Sonnenstühle zum längeren Verweilen ein und man muß sich förmlich losreißen, um das Ziel in Lindewerra nicht erst im dunkeln zu erreichen. Und die Abfahrt vom Bilstein ist schon ein „Sahnestückchen“. Über den X-Weg verliert man 400 Höhenmeter am Stück bis Hundelshausen. Den Abfahrtsrausch unterbricht diesmal leider ein Plattfuß, der aber schnell, dank helfender Hände, behoben ist. Da an diesem Tag ja Sonntag ist, hat die ansässige Bäckerei mit den netten Damen leider geschlossen und wir müssen gleich in die Auffahrt zum alten Gericht. Dem grünen See schenken wir nicht mal einen Blick, der rappelvolle Parkplatz zeugt von Überfüllung. Wir schrauben uns also am Gips-Tagebau vorbei, immer aufwärts, passieren die hölzernen Gerichtstühle und erreichen nach ein paar Hügeln später schließlich den Habichtsstein. Dieser, den Meisten gänzlich unbekannte Aussichtspunkt auf einer Buntsandsteinklippe mit senkrechtem Felsabbruch, ermöglicht einen Blick von Osten in Richtung Bilstein und eine grandiose Aussicht über den Kaufunger Wald, der hier den Vergleich mit der Pfalz nicht zu scheuen braucht. Zwischen den Bäumen einer Obstplantage taucht etwas später die Burg Ludwigstein auf. Von dort oben haben wir von ein paar „Einheimischen“ letztes Jahr ein tolles Wegstück bis an die Werra kennenglernt. Der Weg führt aber so steil hinunter, dass sich einige neben ihrem Rad sicherer fühlen, als im Sattel. Jedenfalls überqueren wir alle ungeschoren die Werra, durchqueren Werleshausen und nähern uns unaufhaltsam der Burg Hanstein. Knapp drei Kilometer davor kommt es plötzlich zu einer Trennung der Gruppe. Ein Teil scheut das Befahren der alten Panzerstraße, die zugegebenermaßen einen kleinen Balanceakt erfordert, um mit den Rädern nicht ständig in die Lücken der Steine abzurutschen. Am Fuße der Burg treffen wir uns allesamt wieder, um den letzten Gipfel unserer Tour gemeinsam zu meistern. Der Blick von der Teufelskanzel auf unseren Zielort, Lindewerra, ist der Tageslohn für die Müh. Die Abfahrt hinunter berüchtigt, aber sensationell. Im Cafe Werrakrug ist die Endstation erreicht. Wir lassen uns mit einer Menge Leckereien verwöhnen. Ein Großteil der Gruppe nimmt von hier das Auto für den Heimweg. Nur ein paar „Nimmersatte“ fahren mit den Rädern über Witzenhausen und den Umschwang wieder zurück nach Heiligenrode.
Mario Schön



12.Südharzer Radrundfahrt
18/Aug/09 12:07
Mit Klaus Peter Tröbs und Stefan Kessler machten sich
zwei Aktive aus der Skiabteilung am Sonntagmorgen,
16.08.09, auf den Weg nach Bad Lauterberg. Hier war
bei Kaiserwetter der Start für die 12. Südharzer
Radrundfahrt, organisiert durch den RV Wanderlust.
Angeboten wurden die üblichen RTF Strecken über 41km,
76km, 115km und 152km. Außerdem wurde eine
Marathon-strecke über 206km angeboten. Die Beiden
entschieden sich für die 115km lange und mit 1200
Höhenmetern gespickte Radstrecke. Sie führte über
Nüxei, Ellrich, Zorge, Hohegeiß hinauf nach Braunlage
und auf der Harz-Hochstraße über Sonnenberg, St.
Andreasberg, durch das Siebertal nach Herzberg und
wieder zurück nach Bad Lauterberg. Mit wundbaren
Ausblicken und Eindrücken über den Harz wurde man für
die Anstrengung entschädigt. Stefan Kessler
Stone-Tour 2009
10/Aug/09 21:09
Am 23.08. findet unsere jährliche Stonetour statt.
Start ist um 09.00 Uhr am Stadion. Es besteht
Helmpflicht. Teilnehmer melden sich bitte bei Mario
Schön.
Die Ausschreibung als PDF gibt es hier.
Die Ausschreibung als PDF gibt es hier.
Tirol-West Marathon
10/Aug/09 21:08
Eine kleine Gruppe von Acht Fahrern, darunter Mario
Schön, ist beim letzten Lauf des Chiba-Alpencups in
Landeck am ersten Augustwochenende an den Start
gegangen. Zu diesem Cup gehören insgesamt vier
Radmarathons, wobei die Fahrt ab Landeck durch
West-Tirol mit zu den landschaftlich Schönsten
gehört. Mit zwei wählbaren Strecken über 157km und
2.790 Höhenmetern oder 220km und 3.950 Höhenmetern,
zählt der „Tirol-West-Marathon“ zu den
anspruchs-volleren Rundfahrten für Rennradfahrer. Die
Ziele der einzelnen Fahrer waren durchaus
unterschiedlich gesteckt: Während die Einen ihre Zeit
aus dem letzten Jahr unterbieten wollten, ging es für
die Anderen mehr ums Durchkommen in ihrem Alpendebüt
auf dem Rennrad. Der Marathon-Start liegt mitten im
Stadtzentrum von Landeck. Nach einem kurzem Einrollen
im neutralisierten Starterfeld folgen die Fahrer der
Silvretta Hochalpenstraße bis auf die Bielerhöhe in
2037 Metern. Auf die Abfahrt durch das Montafon folgt
dann der nächste Anstieg zum Arlberg. zurück nach
Landeck. Für die Strecke von 157km / 2790 Höhenmetern
benötigte Mario Schön 5:50:58h.
Stefan Kessler
Stefan Kessler
Radtouristikfahrt in Bad Hersfeld
05/Aug/09 22:20
Eine Woche nach dem Arberradmarathon gingen Klaus
Peter Tröbs und Stefan Kessler in Bad Hersfeld auf
einen 110km langen Rundkurs mit 1500 Höhenmeter.
Dabei führte sie die Strecke über den Rimberg und den
Eisenberg (Schwarzenborn). Mit nur 97 Teilnehmern war
die Veranstaltung jedoch im Vergleich zur
Veranstaltung in Regensburg nur gering besucht. Mit
drei Verpflegungsstationen gab es unterwegs genug zu
Essen und Trinken um mit dem tückischen Wetter, die
letzten 25km wurden ausschließlich im Regen zurück
gelegt, auch mit den Steigungen klar zu kommen.
Stefan Kessler
Stefan Kessler
Radel mal in Regensburg - Arber Radmarathon
05/Aug/09 22:17
Zur Jubiläumsveranstaltung am 26.07. gingen in
Regensburg zum diesjährigen Arber-Radmarathon 14186
Waden an den Start. Der Veranstalter, Veloclub
Ratisbona, bot Strecken über 56km, 125km,170km und
250km durch den Bayerischen Wald an. Start- und
Endpunkt war wieder der Dultplatz in Regensburg. Die
große Marathonrunde führte über den Arber bis
Bayerisch Eisenstein und bot 3300 Höhenmeter. Die
125km Schleife hatte es mit 1100 Höhenmeter ebenfalls
noch in sich. Allen Aktiven bot dieser Tag eine
wunderschöne Fahrt durch das Donautal an der Walhalla
vorbei und anschließend durch den bergigen
Bayerischen Wald. Mit Doris und Klaus Peter Tröbs,
Michael und Manfred Landgrebe sowie Stefan Kessler
gab es Fünf aus der Skiabteilung die sich auf
unterschiedlichen Strecken an den Start begaben.
Klaus Peter Tröbs fuhr dabei als einziger die
Marathonrunde über 250km. Aufgrund der guten
Vorbereitung konnte er die Strecke in 9:30h
bewältigen. Der Rest der Mannschaft begab sich über
die 125km an den Start. Ihre Fahrzeiten lagen
zwischen 4:30h und 8:00h. Mit 15.000 Bananen, 20.000
Wurst- und Käsesemmeln, 30 Eimern Essiggurken und
30.000 Litern Getränken hielt der Veranstalter die
Radler bei Kräften. Bei Wasser oder Weizen konnte man
nach der Fahrt bei fröhlicher Feststimmung den Tag
auf dem Dultplatz noch einmal verinnerlichen und sich
seiner Leistung erfreuen. Bereits heute steht der
Termin für das nächste Jahr fest: das letzte
Wochenende im Juli.
Stefan Kessler

Stefan Kessler

Steine-Tour 2009
05/Aug/09 22:13
Der Termin für die Steine-Tour 2009 rückt näher: Am
23.09.2009 geht es wieder einmal mit dem Mountainbike
über die „Steine“. Interessenten wenden
sich bitte an Mario Schön.
2. Allgäuer MTB-Tour des „Heiligenröder Knilche Teams“
07/Jun/08 21:08
Den Feiertag Fronleichnam nutzte das Heiligenröder
Knilche Team zu einem Radausflug ins Allgäu nach
Oberstdorf. Fand die Unterkunft nur geteilten
Zuspruch so waren die an drei Tagen durchgeführten
MTB-Touren der entsprechende Ausgleich hierfür. Fazit
der diesjährigen Tour: zwar wurden diesmal weit
weniger Kilometer als bei der 1. Allgäu-Tour im
letzten Jahr gefahren, aber dafür waren die Anstiege
im Berg umso heftiger. Kein technischer Defekt hielt
die Truppe diesmal auf. Alle drei Tage wurden
unfallfrei überstanden. Dank ihrer Knilche-Trikots
wurden sie auch im Allgäu erkannt. Zuerst von dem
Exil-Heiligenröder Helmut Höhmann und dann noch von
einer Lohfeldener-Reisegruppe.
Stefan Kessler
Stefan Kessler
RTF Edermünde-Haldorf: Die Rennradsaison ist eröffnet!
23/Apr/08 21:51
Am letzten Sonntag wurde die Rennradsaison im Rahmen
der Radtourenfahrt (kurz RTF) des RV Kassel 1899 in
Edermünde-Haldorf eröffnet. Bei trübem Wetter und
Temperaturen unter 10°C gingen die Radsportler auf
die Strecke. Zur Auswahl standen Distanzen über 41km,
71km und 111km. Am Anfang fuhr man noch gemeinsam,
doch bereits ab der ersten Verpflegungsstation
trennten sich dann die Strecken. Ein Stück Schwalm-
und Wesetal, ein wenig Naturpark Kellerwald und das
reizvolle Urftal machten die Fahrt zu einem echten
Naturerlebnis. Die Strecken sind im Vergleich zum
letzten Jahr etwas überarbeitet worden, die schönsten
Abschnitte wurden aber zum Glück beibehalten.
Aus der Skiabteilung war auf der 40km-Strecke erstmals Anneliese Räder mit dem Rennrad unterwegs, die man bislang meist nur in Joggingschuhen antraf und die sich seit letztem Jahr auch unter den Triathleten tummelt. Über die lange Distanz gingen Melanie Räder, Klaus-Peter Tröbs, Wolfgang Eger, Wolfgang Schier und Mario Schön an den Start. Sie trafen nach etwas über vier Stunden Fahrzeit als Gruppe wieder auf dem Sportplatz in Haldorf ein.
Mario Schön
Aus der Skiabteilung war auf der 40km-Strecke erstmals Anneliese Räder mit dem Rennrad unterwegs, die man bislang meist nur in Joggingschuhen antraf und die sich seit letztem Jahr auch unter den Triathleten tummelt. Über die lange Distanz gingen Melanie Räder, Klaus-Peter Tröbs, Wolfgang Eger, Wolfgang Schier und Mario Schön an den Start. Sie trafen nach etwas über vier Stunden Fahrzeit als Gruppe wieder auf dem Sportplatz in Haldorf ein.
Mario Schön
5. Funbiker Biathlon
02/Mrz/08 22:50
Trotz des Orkans „Emma“ fand am Sonntag
02.03.08 der 5. Funbiker Biathlon statt. Aufgrund des
vorangegangenen Sturmes mußte der Veranstalter jedoch
kurzfristig die Streckenführung ändern. Mit über 100
Biker war es eine gelungene Veranstaltung. Gefahren
wurden zwischen 7km und 21 km. Das Schießen fand
unter der Aufsicht des Schützenvereins Heiligenrode
auf dem hiesigen Schießstand statt. Unter den
Teilnehmern konnte man Mario Schön und Wolfgang Eger
vorfinden.
Stefan Kessler
Stefan Kessler




