Mountainbiking und Radfahren

Sommerabschlusstour der Knilche

Gemeinsam mit dem Mountainbike-Knilcheteam der Skiabteilung den Sommer gebührend verabschieden, das war die Idee von Wolfgang Eger mit einer Sommerabschlusstour.
Dazu trafen sich acht Mountainbiker am letzten Freitagabend des September. Die bis dahin geheim gehaltene Strecke sollte eine bunte Mischung aus allen möglichen Wegbeschaffenheiten bieten und alle "Vorlieben" der Biker berücksichtigen. Damit man unterwegs den rechten Pfad nicht verliert, war einer der Mitfahrer bereits eingeweiht, der unterwegs die Rolle des Pfadfinders übernahm.
Die Tour führte die Mannen zunächst durch den heimischen Eichwald, auf nicht ganz alltäglichen Pfaden, dann ein Stück über den R1 in die Fulda-Aue. Von dort ging es weiter quer durch die grüne Kasseler Innenstadt. Die Götheanlage wurde gestreift und wenig später erreichte die Gruppe schon die Rückseite des Kleintierzoos am Rammelsberg. Nach der Hessenschanze war die Stadt bereits durchquert und der Rand des Habichtswaldes erreicht. Die Künstler-Nekropole war das nächste Ziel, die aber wegen der einsetzenden Dämmerung nur noch schemenhaft ihren Charme offenbarte und schon ein wenig unheimlich wirkte. Kein Wunder, denn schließlich ist es ja eine Grabstätte, dort mitten im Wald. Oberhalb des Erlenloches war es dann an der Zeit, die Beleuchtung an der Lenker zu klemmen. Die Sonne war endgültig verschwunden und im Lichtkegel der High-Tech-LED's strampelte die Gruppe über den Förstersteg bis zum Silbersee. Nach einer kleinen Pause führte der Weg bis hinauf auf Kassels Wahrzeichen, den Herkules. Nach einer ordentlichen Genießerpause (grandiose Fernsicht) ging es abwärts in Richtung Heimat. Vorbei am Herkules-Terassen-Café, noch einmal vor dem Erlenloch entlang, bis runter zur Rasenallee. Aber erst am Jungfernkopf verließ man den Wald. Nord-Holland wurde zügig durchquert (wen wundert's), um dann an der Ahne entspannt der Baustelle an der Hafenbrücke entgegenzurollen.
Was bis dahin außer Wolfgang keiner wusste: Das Ende der Tour wurde mit einem kleinen Oktoberfest hinter der Kirche, in seiner Garage, eingeläutet. Vielen Dank, das war wirklich super. Der Herbst kann kommen!

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Steinetour 2011

Ungebrochen großer Nachfrage erfreute sich am vergangenen Wochenende die Steinetour der Skiabteilung. 24 Mountainbiker, darunter eine Frau, fanden sich am Eingang des Parkgeländes in Heiligenrode ein, um gemeinsam die Strecke über die „Steine“ zu fahren. Dazu gehören traditionell der Sensenstein, Sichelnstein, Steinberg, Bilstein, Habichtstein, Ludwig und schließlich der Hanstein. „Eigentlich müsste diese Tour bald ihre 20 jährige Auflage feiern“ so Mario Schön, der als Streckenkundiger voraus fuhr.
Überraschenderweise wollte sich an diesem Samstagmorgen niemand von der angesagten 82%tigen Regenwahrscheinlichkeit abschrecken lassen. Jeder hoffte offenbar, dass der Wetterdienst mit seiner Trefferquote mal wieder daneben liegt. Aber bereits kurz nach dem Start, in der Anfahrt auf den Sensenstein, setzte der angesagte Regen ein und der hörte bis kurz vor den Habichtstein auch nicht mehr auf. Nicht umsonst wurde also die hochwertige Funktionskleidung aus dem Rucksack hervorgekramt, doch was nutzen wasserdichte Socken oder Schuhe, wenn der Regen direkt vom Bein hinein, aber nicht mehr abläuft? Mitropa Duschhauben als Helmüberzieher oder Gefrierbeutel als Überschuhe waren an diesem Tag die besten Allzweckwaffen gegen Nässe und Schlamm.
Karin Sombrowski, Gastwirtin auf dem Bilstein, freute sich besonders über die immer hungrige und durstige Schar von Bikern, denn bei Dauerregen bleiben die Gäste dort oben auf 640m in eher überschaubarer Zahl.
Diesmal wurde der Streckenverlauf ein klein wenig optimiert. Für den „Mountainbiker“ bedeutet dies, dass der Anteil an Asphaltstrecken möglichst gering ausfällt. Des einen Freud, des anderen Leid, denn auch die Steigungsstücke sind dabei alles andere als einfacher geworden. Dennoch machen ein paar interessante Alternativen die Strecke zwischen den obligatorischen Steinen abwechselungsreicher.
Im offiziellen Ziel der Tour, in der alten Stockmacherei von Lindewerra, konnte jedenfalls alles ausführlich bei Kaffee und Kuchen diskutiert werden. Von hier ließen sich einige Biker abholen, doch die Meisten traten den Heimweg wieder auf dem Rad (ohne Steine) an und konnten am Ende auf 100 Tourenkilometer mit fast 2000 Höhenmetern zurückblicken.

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Steinetour 2011 - Ausschreibung

Liebe Mountainbiker, Tourenfahrer, ....

hiermit möchte ich euch zur diesjährigen Steinetour einladen.

Start: Samstag, den 13.08.2011, um 9.00Uhr
Treffpunkt: Niestetal-Heiligenrode, Freizeitpark an der Gesamtschule
Streckenlänge: ca. 60km und 1200Höhenmeter
Ziel: Lindewerra
Ankunft: ca. 16.00Uhr
Abholung: ist selbst zu organisieren, Rückfahrt mit dem Bike auf direktem Weg möglich: ca. 40km, rel. flach auf Radweg
Eine Übernachtung ist in diesem Jahr nicht geplant.
Es wird auf jeden Fall eine Gruppe geben, die die Rückfahrt per Rad über Witzenhausen und Umschwang auf Radweg, bzw. Straße zurücklegt!

Die Streckenbeschreibung findet sich auch hier:
siehe auch hier:
http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.19915.html

Eine kurze Rückmeldung im Falle einer Teilnahme erleichtert die Planung für Kaffee und Kuchen im Ziel und ggf. eine Gruppenaufteilung Happy

Für die Abholer ist der neue Treffpunkt wichtig:
Bereits im letzten Jahr hat sich eine Alternative als Treffpunkt in Lindewerra bewährt, die ich auch in diesem Jahr wieder ansteuern möchte.
Ab ca. 16:00 Treffen in der
"alten Stockmacherei" in Lindewerra !!! 

Die Anschrift lautet:

Am Rasen 14
37318 Lindewerra
Tel.: +49 (0) 36087/ 9 83 00
GPS-Koordinaten: N51 18.828 E9 56.836

siehe auch hier:
http://www.lindewerra.de/index.php?id=65#c234

Viele Grüße
Mario

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Powerman Germany Falkenstein-Duathlon

Am Sonntag, dem 23.05.2011 veranstaltete die SG Falkenstein im schönen Sachsen den Powerman Germany Duathlon mit der internationalen deutschen Meisterschaften. Angeboten wurden zwei Wettbewerbe, den Powerman Duathlon mit 16 km Laufen, 64 km Radfahren und noch einmal 8 km Laufen sowie den Powerman Duathlon Light mit 5 km Laufen, 20 km Radfahren und 2,5 km Laufen.
Die Laufstrecken sind anspruchsvolle Wendepunktstrecken und führen ins Göltzschtal bis Ortseingang Hammerbrücke (Asphalt und befestigte Waldwege) mit ca. 450 zu überwindenden Höhenmetern auf der Lang-Distanz.
Beim Powerman Germany mußten zwei Rad-Runden gefahren werden. Die Wende befand sich ca. 400 m vor der Vogtlandarena (Skistadion) in Klingenthal. Es waren ca. 1200 Höhenmeter auf mehreren längere Steigungen über 16 % zu überwinden.
Bei der Powerman Light Version galt es die gleiche Streckenführung zu absolvieren, nur auf einer entsprechend verkürzte Rad- und Laufstrecke.
In das Vogtland machten sich Wolfgang Schier und Sabine Geher diese Wettbewerbe zu bestreiten. Wolfgang nahm neben 195 anderen am Powerman Duathlon teil. Er erreichte Platz 20 der M40 in 4:14:50 Stunden. Sabine startete bei der Light Version und erreichte den 1. Platz der W50 in 1:50:21 Stunden.

Steinetour 2010 Nachlese

17 Starter zählte die diesjährige Steinetour der Skiabteilung. Wegen der großen Nachfrage konnte diesmal auch wieder in Lindewerra übernachtet werden. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen einer „Grenzerfahrung“, denn der Streckenverlauf führte fast komplett auf der deutsch-deutschen Grenze entlang bis Eschwege.
Der Wettergott meinte es Samstagmorgen jedenfalls gut mit den Bikern und offerierte einen strahlend blauen Himmel. Dementsprechend gut befahrbar war auch die Strecke quer durch den Kaufunger Wald bis ins Thüringer Eichsfeld hinein. Nach den in direkter Umgebung liegenden Steinen, wie den Sensenstein, Sichelnstein und Steinberg, folgte die Überquerung des 644 Meter hohen Bielsteines. Nicht mehr so bekannt ist dann der Habichtstein, der ein ums andere mal eine imposante Fernsicht über die bergige Landschaft bietet. Burg Ludwigstein und die nicht weit entfernte, aber durch die Grenze lange Zeit nicht erreichbare Burg Hanstein, erfordern immer wieder die Mobilisierung der letzten Kräfte, bevor dann über die Teufelskanzel die Abfahrt nach Lindewerra folgt. Den Abschluß der Tagesetappe (64km und 1600 Höhenmeter) krönten wir traditionell mit viel Kaffee und Kuchen, in diesem Jahr in der alten Stockmacherei. Dort bekamen wir zusätzlich auch noch einige Geschichten über das alte Handwerk zu hören und wie es ausgerechnet nach Lindewerra gelangte. Die verbliebenen sechs Biker zur Übernachtung wurden von der Wirtin in der Pension zur Brücke mit einem frischen Wildschweinrücken verwöhnt.
Die Gruppe wurde am nächsten Morgen um drei angereiste Mountainbiker verstärkt. Gut gelaunt startete man in Richtung Sickenberg. Die Fernsicht am Sonntag war dann eher bescheiden und zum Glück kühlte nur etwas Sprühregen, was wegen der Temperatur gar nicht so unangenehm war. Dennoch war es schade, dass man von der „hessischen Schweiz“ nur etwas erahnen konnte. Auf der Silberklippe, oberhalb von Eschwege bot sich dann doch noch eine Gelegenheit, etwas Fernsicht zu erhaschen. Eigentlich war ab Eschwege eine Zugfahrt nach Kassel geplant. Trotz des holprigen Kolonnenweges war die Laune und Kondition bei allen aber noch so gut, dass sich die Gruppe entschloß, den Rest des Heimweges auch auf dem Mountain-Bike durch das Wehretal zurückzulegen. Ab Hessisch-Lichtenau war dann allerdings Schluß mit Lustig. Nicht nur, dass der ein oder andere inzwischen sein Sitzleder durchgearbeitet hatte, ab hier war sprichwörtlich ‚Land unter’. Es schüttete plötzlich wie aus Eimern. Ein Teil der Gruppe suchte Schutz unter einem Dach und orderte ein Abholtaxi, der Rest pflügte sich durch die Fluten bis Heiligenrode. So brachten wir es am Sonntag auch noch einmal auf stattliche 85km inklusive 1100Höhenmetern. Und die Bikes waren auch gleich sauber.

Steinetour 2010

Hallo liebe Mountainbiker und deren Freunde,

ich möchte hiermit noch einmal auf den Termin der Steinetour 2010 hinweisen.
Diese findet am 14. und 15. August statt, das ist das letzte Ferienwochenende in Hessen.
In diesem Jahr habe ich wieder ein Übernachtung in Lindewerra eingeplant, um dann am 2. Tag von
Lindewerra, dem ehemaligen Grenzverlauf folgend, nach Eschwege zu Biken.

Nachfolgend die wichtigsten Daten:

14.08.2010
08:45 Treffpunkt am Eingang von Parkgelände in Heiligenrode (gegenüber Gesamtschule)
09:00 Abfahrt (in zwei Gruppen)
Der übliche Wegverlauf über die "Steine"
siehe auch hier:  
http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.19915.html
ACHTUNG:
Ab ca. 16:00 Treffen in der
"alten Stockmacherei" in Lindewerra !!! Das ist NEU!
Die Anschrift:
Am Rasen 14
37318 Lindewerra
Tel.: +49 (0) 36087/ 9 83 00
GPS-Koordinaten:  N51 18.828 E9 56.836

siehe auch hier:
http://www.lindewerra.de/index.php?id=65#c234

ca. 18:00 Einzug in die Pension an der Brücke (Fam. Sippel)

15.08.2010
08:30 Frühstück
09:00 Start nach Eschwege
ab Eschwege dann entweder mit dem Zug nach Kassel zurück, oder auch mit dem Bike durch's Weretal nach Heiligenrode.

Der Gepäcktransport für die Übernachtung muß abgesprochen werden. Infos gibt es bei mir. 
Für eine Rückfahrgelegenheit am Samstag ist eigenverantwortlich zu sorgen, sofern man nicht das Bike benutzen möchte.
Anmeldungen an mich bitte tel. oder per Mail bis zum 10.08.2010.
Bitte auch, wenn nicht übernachtet wird, möchte ich jedoch die Kaffee-Gäste in der Stockmacherei anmelden.

Viele Grüße
Mario Schön
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Heiligenröder Knilche in den Bayerischen Alpen

Zum vierten Mal in Folge traf sich das Heiligenröder-Knilche-Team für ein verlängertes Fronleichnam-Wochenende in den Bayerischen Alpen – diesmal in Rottach-Egern am Tegernsee.
Auch dieses Jahr versuchte der Wettergott erneut, mit starkem Unwetter (120 Liter Regen auf einem Quadratmeter), das Knilche-Team aus den Bergen zu vertreiben. Aber die fünf Heiligenröder ließen sich von ihrem Vorhaben, trotz überfluteter Uferstraßen, Gerölllawinen, die überklettert werden mussten und schlammige Pfade, nicht von ihrer Vorhaben abbringen. Dies beeindruckte auch den Wettergott so sehr, dass er am zweiten Tag die Sonne schickte, die uns dann die Bergwelt von ihrer schönsten Seite zeigte.
Ohne Verletzungen, Stürze oder Pannen konnten die Knilche mit vielen neuen Erfahrungen am Sonntag wieder die Heimreise antreten.
Die Touren:
„Süd“: Am ersten Tag wurde der Wallberg umfahren. Am Mittag erholten wir uns in der Erzherzog-Johann-Hütte auf der Tiroler-Seite. An der Valepp entlang ging es zurück zum Tegernsee. 55km und 880hm erreichten wir am ersten Tag - mehr war aufgrund der Wetterverhältnisse an diesem Tag nicht drin.
„West“: Am „Tag Zwei“, bei herrlichem Sonnenschein, wurde die Tegernsee-Marathon-Strecke (B) mit 1.650hm erklettert. Der Tageskilometerzähler zeigt am Nachmittag 68km.
„Ost“: Am dritten und letzten Tag fuhren wir über die Gindelalm zum Schliersee, dann wieder steil hoch zum Spitzingsee und über das Valepptal zurück zur Unterkunft. Mit 54km und 1.250hm erfüllten wir auch am letzten Tag unsere selbst gesteckten Vorgaben.

Start in die Duathlon-Saison in Großenenglis

Bei dem Jedermann-Wettbewerb mussten 2,5 km gelaufen werden, dann galt es 16 km auf dem Rad zurückzulegen und zum Schluss stand noch einmal ein Lauf über 2,5 km Laufen auf dem Programm. Zu dieser Auftaktveranstaltung waren in diesem Jahr trotz guter Bedingungen nur 97 Starter in den Ort bei Borken gekommen. Aber die teilnehmenden Heiligenröder Duathleten schlugen sich sehr gut. Allen voran Oliver Degenhardt, der immer Kontakt zur Spitzengruppe hielt und am Ende insgesamt Vierter und Sieger der TM40 in 46:49 Minuten wurde. Wolfgang Schier war nach ausgezeichneten 52:20 Minuten als 7. der TM40 im Ziel. Zweitschnellste Frau des Tages war Melanie Räder. Sie war auch die Siegerin der TW30, in 56:21 Minuten. Klaus-Peter Tröbs belegte den 6. Platz in der TM50 in 62:03 Minuten, dicht gefolgt von Olaf Nolte in 63:02 Minuten und Jürgen Palt, der 63:47 Minuten benötigte und die TM70 gewann. Kornelia Weiß wurde 4. in der TW40 in 69:29 Minuten.

Steinetour 2009

Am 23. August 2009, so spät wie noch nie, haben wir in diesem Jahr unsere Steinetour mit den Mountainbikes abgefahren. Ein kleines, aber feines Grüppchen traf sich Sonntagsmorgens am Eingang des Heiligenröder Parks. Erklärtes Ziel der Tour ist, möglichst viele Berge mit dem „Stein“ in ihrem Namen zu überqueren. Klar ist dabei, das sich hoch und runter stets abwechseln und dass zum Ende der Tour die Berge seltsamerweise immer länger und steiler werden. Der letzte Gipfel, die Anhöhe der Burg Hanstein (bzw. die Teufelskanzel) in Thüringen, gleicht somit dem gefühlten Erklimmen eines Viertausenders in den französischen Alpen. Aber die Wahrheit sieht doch ganz anders aus.
Zum Aufwärmen der Schenkel lädt jedes Mal der Sensenstein ein. Recht unspektakulär, eben wegen des eher kurzen Aufstieges, verläuft die anschließende Abfahrt nach Uschlag. Eine unverhoffte Hürde stellt jedoch hin und wieder die Durchquerung des Bächleins Ingelheim dar. Nasse Füße können aber während der Auffahrt zur Burg Sichelnstein wieder gut abtrocknen. Dummerweise folgt ab hier kein Geschwindigkeitsrausch in die Tiefe, es geht eher noch ein Stückchen höher, bis der 585 Meter hohe Steinberg erreicht ist. Die diesjährigen Annäherung von unten an das Naturfreundehaus hat nicht nur Freunde gefunden, sondern bei dem Ein oder Anderen eher für Verwirrung gesorgt. Voll der Sorge, man würde eventuell eines der Glanzlichter der Tour, nämlich ein Stück Frau Holle Weg, aussparen. Die Angst war aber gänzlich unbegründet. Natürlich führt der Weg unterhalb des Naturfreundehauses ebenfalls auf besagten Pfad. Allerlei Wurzelwerk, kleine, stinkende Schlammlöcher und sagenhafte Ausblicke ins Tal lassen hier das Herz der Biker immer wieder höher schlagen. Möglicherweise haben sich dort auch etliche, hungrige Zecken die Zähne ob des Anblickes der nackten Beine gebleckt. Aber an den rasierten Waden halt zu finden, schien dann wohl schwieriger als gedacht. Die Überfahrt des Haferberges ist immer wieder eine ernste Prüfung für die weitere Fahrt. Glaubt man sich endlich oben, folgt immer noch einmal eine kleine Steigung. Selbst wenn der Gipfel erklommen ist, will die Abfahrt mit voller Konzentration gemeistert werden, sonst wirft einen das Stahlroß in den Dreck. Eine kleine Verschnaufpause am Umschwang und schon geht es weiter auf den höchsten Gipfel der Tour. Es wartet der Bilsteinturm, mit seinen 644 Metern (gefühlte dreitausend Meter). Genussvoll kann man dort oben eine Jause bei wunderbarem Rundumblick einnehmen. Mittlerweile laden selbst Sonnenstühle zum längeren Verweilen ein und man muß sich förmlich losreißen, um das Ziel in Lindewerra nicht erst im dunkeln zu erreichen. Und die Abfahrt vom Bilstein ist schon ein „Sahnestückchen“. Über den X-Weg verliert man 400 Höhenmeter am Stück bis Hundelshausen. Den Abfahrtsrausch unterbricht diesmal leider ein Plattfuß, der aber schnell, dank helfender Hände, behoben ist. Da an diesem Tag ja Sonntag ist, hat die ansässige Bäckerei mit den netten Damen leider geschlossen und wir müssen gleich in die Auffahrt zum alten Gericht. Dem grünen See schenken wir nicht mal einen Blick, der rappelvolle Parkplatz zeugt von Überfüllung. Wir schrauben uns also am Gips-Tagebau vorbei, immer aufwärts, passieren die hölzernen Gerichtstühle und erreichen nach ein paar Hügeln später schließlich den Habichtsstein. Dieser, den Meisten gänzlich unbekannte Aussichtspunkt auf einer Buntsandsteinklippe mit senkrechtem Felsabbruch, ermöglicht einen Blick von Osten in Richtung Bilstein und eine grandiose Aussicht über den Kaufunger Wald, der hier den Vergleich mit der Pfalz nicht zu scheuen braucht. Zwischen den Bäumen einer Obstplantage taucht etwas später die Burg Ludwigstein auf. Von dort oben haben wir von ein paar „Einheimischen“ letztes Jahr ein tolles Wegstück bis an die Werra kennenglernt. Der Weg führt aber so steil hinunter, dass sich einige neben ihrem Rad sicherer fühlen, als im Sattel. Jedenfalls überqueren wir alle ungeschoren die Werra, durchqueren Werleshausen und nähern uns unaufhaltsam der Burg Hanstein. Knapp drei Kilometer davor kommt es plötzlich zu einer Trennung der Gruppe. Ein Teil scheut das Befahren der alten Panzerstraße, die zugegebenermaßen einen kleinen Balanceakt erfordert, um mit den Rädern nicht ständig in die Lücken der Steine abzurutschen. Am Fuße der Burg treffen wir uns allesamt wieder, um den letzten Gipfel unserer Tour gemeinsam zu meistern. Der Blick von der Teufelskanzel auf unseren Zielort, Lindewerra, ist der Tageslohn für die Müh. Die Abfahrt hinunter berüchtigt, aber sensationell. Im Cafe Werrakrug ist die Endstation erreicht. Wir lassen uns mit einer Menge Leckereien verwöhnen. Ein Großteil der Gruppe nimmt von hier das Auto für den Heimweg. Nur ein paar „Nimmersatte“ fahren mit den Rädern über Witzenhausen und den Umschwang wieder zurück nach Heiligenrode.

Mario Schön

12.Südharzer Radrundfahrt

Mit Klaus Peter Tröbs und Stefan Kessler machten sich zwei Aktive aus der Skiabteilung am Sonntagmorgen, 16.08.09, auf den Weg nach Bad Lauterberg. Hier war bei Kaiserwetter der Start für die 12. Südharzer Radrundfahrt, organisiert durch den RV Wanderlust. Angeboten wurden die üblichen RTF Strecken über 41km, 76km, 115km und 152km. Außerdem wurde eine Marathon-strecke über 206km angeboten. Die Beiden entschieden sich für die 115km lange und mit 1200 Höhenmetern gespickte Radstrecke. Sie führte über Nüxei, Ellrich, Zorge, Hohegeiß hinauf nach Braunlage und auf der Harz-Hochstraße über Sonnenberg, St. Andreasberg, durch das Siebertal nach Herzberg und wieder zurück nach Bad Lauterberg. Mit wundbaren Ausblicken und Eindrücken über den Harz wurde man für die Anstrengung entschädigt. Stefan Kessler

Stone-Tour 2009

Am 23.08. findet unsere jährliche Stonetour statt. Start ist um 09.00 Uhr am Stadion. Es besteht Helmpflicht. Teilnehmer melden sich bitte bei Mario Schön.
Die Ausschreibung als PDF gibt es hier.


Tirol-West Marathon


Eine kleine Gruppe von Acht Fahrern, darunter Mario Schön, ist beim letzten Lauf des Chiba-Alpencups in Landeck am ersten Augustwochenende an den Start gegangen. Zu diesem Cup gehören insgesamt vier Radmarathons, wobei die Fahrt ab Landeck durch West-Tirol mit zu den landschaftlich Schönsten gehört. Mit zwei wählbaren Strecken über 157km und 2.790 Höhenmetern oder 220km und 3.950 Höhenmetern, zählt der „Tirol-West-Marathon“ zu den anspruchs-volleren Rundfahrten für Rennradfahrer. Die Ziele der einzelnen Fahrer waren durchaus unterschiedlich gesteckt: Während die Einen ihre Zeit aus dem letzten Jahr unterbieten wollten, ging es für die Anderen mehr ums Durchkommen in ihrem Alpendebüt auf dem Rennrad. Der Marathon-Start liegt mitten im Stadtzentrum von Landeck. Nach einem kurzem Einrollen im neutralisierten Starterfeld folgen die Fahrer der Silvretta Hochalpenstraße bis auf die Bielerhöhe in 2037 Metern. Auf die Abfahrt durch das Montafon folgt dann der nächste Anstieg zum Arlberg. zurück nach Landeck. Für die Strecke von 157km / 2790 Höhenmetern benötigte Mario Schön 5:50:58h.

Stefan Kessler

Radtouristikfahrt in Bad Hersfeld


Eine Woche nach dem Arberradmarathon gingen Klaus Peter Tröbs und Stefan Kessler in Bad Hersfeld auf einen 110km langen Rundkurs mit 1500 Höhenmeter. Dabei führte sie die Strecke über den Rimberg und den Eisenberg (Schwarzenborn). Mit nur 97 Teilnehmern war die Veranstaltung jedoch im Vergleich zur Veranstaltung in Regensburg nur gering besucht. Mit drei Verpflegungsstationen gab es unterwegs genug zu Essen und Trinken um mit dem tückischen Wetter, die letzten 25km wurden ausschließlich im Regen zurück gelegt, auch mit den Steigungen klar zu kommen.

Stefan Kessler

Radel mal in Regensburg - Arber Radmarathon

Zur Jubiläumsveranstaltung am 26.07. gingen in Regensburg zum diesjährigen Arber-Radmarathon 14186 Waden an den Start. Der Veranstalter, Veloclub Ratisbona, bot Strecken über 56km, 125km,170km und 250km durch den Bayerischen Wald an. Start- und Endpunkt war wieder der Dultplatz in Regensburg. Die große Marathonrunde führte über den Arber bis Bayerisch Eisenstein und bot 3300 Höhenmeter. Die 125km Schleife hatte es mit 1100 Höhenmeter ebenfalls noch in sich. Allen Aktiven bot dieser Tag eine wunderschöne Fahrt durch das Donautal an der Walhalla vorbei und anschließend durch den bergigen Bayerischen Wald. Mit Doris und Klaus Peter Tröbs, Michael und Manfred Landgrebe sowie Stefan Kessler gab es Fünf aus der Skiabteilung die sich auf unterschiedlichen Strecken an den Start begaben. Klaus Peter Tröbs fuhr dabei als einziger die Marathonrunde über 250km. Aufgrund der guten Vorbereitung konnte er die Strecke in 9:30h bewältigen. Der Rest der Mannschaft begab sich über die 125km an den Start. Ihre Fahrzeiten lagen zwischen 4:30h und 8:00h. Mit 15.000 Bananen, 20.000 Wurst- und Käsesemmeln, 30 Eimern Essiggurken und 30.000 Litern Getränken hielt der Veranstalter die Radler bei Kräften. Bei Wasser oder Weizen konnte man nach der Fahrt bei fröhlicher Feststimmung den Tag auf dem Dultplatz noch einmal verinnerlichen und sich seiner Leistung erfreuen. Bereits heute steht der Termin für das nächste Jahr fest: das letzte Wochenende im Juli.

Stefan Kessler

Steine-Tour 2009

Der Termin für die Steine-Tour 2009 rückt näher: Am 23.09.2009 geht es wieder einmal mit dem Mountainbike über die „Steine“. Interessenten wenden sich bitte an Mario Schön.

2. Allgäuer MTB-Tour des „Heiligenröder Knilche Teams“

Den Feiertag Fronleichnam nutzte das Heiligenröder Knilche Team zu einem Radausflug ins Allgäu nach Oberstdorf. Fand die Unterkunft nur geteilten Zuspruch so waren die an drei Tagen durchgeführten MTB-Touren der entsprechende Ausgleich hierfür. Fazit der diesjährigen Tour: zwar wurden diesmal weit weniger Kilometer als bei der 1. Allgäu-Tour im letzten Jahr gefahren, aber dafür waren die Anstiege im Berg umso heftiger. Kein technischer Defekt hielt die Truppe diesmal auf. Alle drei Tage wurden unfallfrei überstanden. Dank ihrer Knilche-Trikots wurden sie auch im Allgäu erkannt. Zuerst von dem Exil-Heiligenröder Helmut Höhmann und dann noch von einer Lohfeldener-Reisegruppe.

Stefan Kessler

RTF Edermünde-Haldorf: Die Rennradsaison ist eröffnet!

Am letzten Sonntag wurde die Rennradsaison im Rahmen der Radtourenfahrt (kurz RTF) des RV Kassel 1899 in Edermünde-Haldorf eröffnet. Bei trübem Wetter und Temperaturen unter 10°C gingen die Radsportler auf die Strecke. Zur Auswahl standen Distanzen über 41km, 71km und 111km. Am Anfang fuhr man noch gemeinsam, doch bereits ab der ersten Verpflegungsstation trennten sich dann die Strecken. Ein Stück Schwalm- und Wesetal, ein wenig Naturpark Kellerwald und das reizvolle Urftal machten die Fahrt zu einem echten Naturerlebnis. Die Strecken sind im Vergleich zum letzten Jahr etwas überarbeitet worden, die schönsten Abschnitte wurden aber zum Glück beibehalten.
Aus der Skiabteilung war auf der 40km-Strecke erstmals Anneliese Räder mit dem Rennrad unterwegs, die man bislang meist nur in Joggingschuhen antraf und die sich seit letztem Jahr auch unter den Triathleten tummelt. Über die lange Distanz gingen Melanie Räder, Klaus-Peter Tröbs, Wolfgang Eger, Wolfgang Schier und Mario Schön an den Start. Sie trafen nach etwas über vier Stunden Fahrzeit als Gruppe wieder auf dem Sportplatz in Haldorf ein.

Mario Schön

5. Funbiker Biathlon

Trotz des Orkans „Emma“ fand am Sonntag 02.03.08 der 5. Funbiker Biathlon statt. Aufgrund des vorangegangenen Sturmes mußte der Veranstalter jedoch kurzfristig die Streckenführung ändern. Mit über 100 Biker war es eine gelungene Veranstaltung. Gefahren wurden zwischen 7km und 21 km. Das Schießen fand unter der Aufsicht des Schützenvereins Heiligenrode auf dem hiesigen Schießstand statt. Unter den Teilnehmern konnte man Mario Schön und Wolfgang Eger vorfinden.

Stefan Kessler