Marathon

Frankfurt Marathon

Frankfurt Marathon -Zwei sensationelle Streckenrekorde zum 30. Geburtstag und tolle Leistungen der Heiligenröder Läufer
Der BMW Frankfurt Marathon erlebte ein grandioses Jubiläumsrennen: Zu einem der hochkarätigsten und zugleich dramatischsten City-Marathonrennen aller Zeiten wurde die 30. Auflage des Rennens am Sonntag. In einer mitreißenden Weltrekordjagd verpasste Wilson Kipsang die Marke am Ende um lediglich vier Sekunden. Der Kenianer gewann das Rennen in 2:03:42 Stunden und krönte das Jubiläum mit einem famosen Streckenrekord.
14 Läufer blieben im Männerrennen unter 2:10 Stunden – damit hat Frankfurt doch noch einen „Weltrekord“ gebrochen, denn das gab es weltweit noch nie im Marathon. Die enorme Dichte in der Spitze zeigt sich auch bei der Zahl der Ergebnisse unter 2:15 Stunden: 29 Läufer blieben unter dieser Marke – auch das ist ein Novum für einen deutschen City-Marathon.
Die Rekordzahl von 15.210 Marathonläufern ging beim 30. BMW Frankfurt Marathon an den Start. Alle Wettbewerbe zusammengerechnet, beteiligten sich 25.305 Athleten bei der Veranstaltung.
Mit Temperaturen von rund 12 Grad zur Startzeit um 10 Uhr, so gut wie keinem Wind und einem bedeckten Himmel herrschten fast ideale Bedingungen. Allerdings waren die Frankfurter Straßen aufgrund einer Regenschauer am Morgen noch nass und dadurch teilweise rutschig.
Und während die Spitzenläufer ihre Weltklasseleistung liefen, kämpfte die große Masse um Bestzeiten oder „nur“ ums Durchkommen. Dabei waren auch einige Läuferinnen und Läufer der Skiabteilung:
Nach bis zu 16 Wochen Vorbereitung mit Trainingsumfängen bis über 100 km in der Woche, galt es an diesem Morgen die antrainierte Leistung abzurufen. Und dies gelang den meisten vorzüglich:
Für Heiko Noll konnte es nicht besser laufen, er lief sehr gleichmäßig, die zweite Hälfte war keine 2 Minuten langsamer als die erste und nach 2:58:42 Stunden überrannte er als 672. die Ziellinie in der Festhalle am Messegelände.
Bis Kilometer 21 war Stefan Selzer auch auf unter 3 Stunden Kurs. Er rannte bis dahin gemeinsam mit Heiko, musste dann aber abreisen lassen. Der Mann mit dem Hammer und bremste Stefan aus und so kam er als 1274. mit einer Zeit von 3:10:05 Stunden ins Ziel. Dazwischen schob sich noch Kai Traube, der erst etwas verhaltener begonnen hatte, dann auch mit dem Hammermann kämpfte, am Schluß aber irgendwo den Stefan überholen konnte und nach 3:09:43 Stunden als 1247. das Ziel erreichte. Mit dem Ziel, des Durchkommens gingen Cornelia Reiss und Martina Werner an den Start. Sie liefen die ganze Strecke gemeinsam und nach 4:52:05 Stunden erreichten auch sie das Ziel.

Ergebnisnachtrag vom 30. Arolser-Waldmarathon

Der traditionellen „ Advent-Waldmarathon“ konnte der Lauftreff Bad Arolsen leider im Jahr 2010 nicht zum 30. Mal durchführen, weil dem Veranstalter die örtliche Unterstützung fehlte. Jetzt im Sommer lud er aber zum 30. Arolser Waldmarathon / Halbmarathon am 11.06.2011 an den Twistesee ein. Es war mal ganz was anderes die traditionelle und altbewährte, im Wald am See gelegene, Laufstrecke unter einem schattigen, grünen Blätterdach zu laufen. Da die abwechslungsreiche Marathon–Laufstrecke aus 2 Runden (21,1 Km) bestand, hatte der Organisator auf vielfachen Wunsch zusätzlich einen Halbmarathon ins Programm aufgenommen, der auch sehr gut geeignet für Walker bzw. Nordicwalker war.
Auch ein Heiligenröder folgte der Einladung und rannte die zwei Runden rund um den Twistesee. Nach dem Stefan Selzer in Kassel, geschwächt von einer gerade überstandenen Krankheit, den Marathonlauf abbrechen musste, wollte er diese Scharte hier auswetzen.
Und dies gelang eindrucksvoll: auf der anspruchsvollen Strecke war er im Feld der 105 Marathonläufer und -läuferinnen ziemlich weit vorn dabei. Als insgesamt Achter und Zweiter der M35 in 3:20:13 Stunden konnte er einen schönen Erfolg verbuchen.

Frankfurt-Marathon - wir waren dabei

Bereits zum 29. Mal war Frankfurt am vergangenen Sonntag Austragungsort der „Königsstrecke“ der Langläufer. Insgesamt 12.745 gemeldete Läufer gingen an den Start, unter ihnen auch drei Mitglieder der Skiabteilung: Susanne Dieterich, Bernd Sippel und Uwe Stremmel. Nach einer gemeinsamen Vorbereitung wollte man den Marathon mit ähnlichen Zielsetzungen zusammen bestreiten.
Bei idealen Laufbedingungen, die schließlich auch zu einem neuen Streckenrekord führten, zeigte sich doch schnell, dass jeder sein eigenes Rennen laufen muss. Uwe ging die Sache beherzt an und war bei Kilometer 21 besser als sein Streckenplan vorgab. Bernd und Susanne waren ebenfalls bis zur Halbmarathon-Zwischenzeit voll im Plan. Doch es war ja erst die Hälfte geschafft!
Alle drei mussten die Erfahrung machen, dass die 42,195 km trotz aller Vorbereitung erst mal gelaufen werden wollen. Am Leidvollsten erging es Uwe, denn ihn zwang eine Verletzung bei Kilometer 32 schließlich zum Abbruch. Dabei war er bis dahin für eine Zielzeit unterwegs, die noch deutlich unter seinen geplanten 3:30 Stunden lag.
Für Bernd kam der „Mann mit dem Hammer“ bei Kilometer 30, biss sich aber noch die letzten Kilometer erfolgreich durch. Auch Susanne konnte das Tempo der ersten Hälfte nicht halten und wurde kontinuierlich langsamer. Auf den letzten Kilometern gelang es ihr dennoch, sich von Bernd abzusetzen und beendete ihr Rennen in einer Zeit von 3:43:20 Stunden. Bernd erreichte das Ziel nach 3:48:53 Stunden. Alle haben an diesem Tag ihre bestmögliche Leistung abgerufen und können diesen tollen Event in ihren Erfahrungsschatz einbeziehen.
Mit der Organisation, der Betreuung der Läufer und der super Stimmung rund um den Lauf ist dieser Marathon für alle zu empfehlen, die sich einmal an eine solche Strecke herantrauen wollen.

Nenikekamen... Wir haben gesiegt! Hitzeschlacht in Berlin beim 36. Marathon

"Wir haben gesiegt!", soll bekanntlich der griechische Hoplit nach der Schlacht von Marathon auf dem Marktplatz von Athen ausgerufen haben, nachdem er in voller Rüstung von Marathon nach Athen gelaufen war. Danach sei er tot zusammengebrochen. Mit diesem Lauf war der Mythos Marathonlauf begründet. Heute ist Marathon die Königsdisziplin für alle Langstreckenläufer - wer mehr als 10 Kilometer laufen kann, wird irgendwann mal den Wunsch in sich verspüren, auch mal einen Marathon laufen zu wollen. Und wer einmal einen Marathon gelaufen ist, wird in der Regel den Wunsch verspüren, noch mehr Marathons zu laufen. Und irgendwann mal wird man den Wunsch in sich haben, einmal in Berlin gelaufen zu sein, schließlich ist dieser Marathon einer der fünf weltgrößten - selbst schon eine Legende im 36. Jahr seines Bestehens. Und Berlin? Was für eine wundervolle Stadt, was für ein wundervoller Marathon. Da musste ich also hin. Und ich wurde nicht enttäuscht! Was für eine Stimmung entlang der Strecke. Berlin und Hamburg konkurrieren hier auf einem Niveau - Hamburg ist nur nicht so überlaufen wie Berlin. Das spricht für meine große Liebe Hamburg. Dafür ist Berlin viel flacher. Doch dazu später mehr.
Am Lauftag selbst waren 24-26 Grad vorhergesagt und bei 26 Grad kann ich nicht so gut laufen, bin ich doch ein Kaltblüter. 16 Grad sind für mich die optimale Betriebstemperatur - dann komme ich gut auf Touren. Vor Hitze habe ich mehr als Respekt. Für meine „Rennstrategie“ bedeutete dies: Den Lauf verhalten beginnen und schauen, wie es läuft. Nicht überziehen und vielleicht hochgehen wie ein fauler Zahn. Und trinken, viel trinken. An jeder Verpflegungsstation. Verhalten musste ich es dann tatsächlich angehen lassen, weil ich im Feld nicht vorangekommen bin. Einen vernünftigen Laufrhythmus habe ich tatsächlich erst zwischen Kilometer 24 und 28 gefunden, der war dann auch schnell wieder dahin, weil die ersten Läufer aus dem Feld fielen und gehend oder trippelnd das Tempo verlangsamten. Insgesamt bin ich mit dem Lauf und dem Ergebnis zufrieden: zwei fast identische Halbmarathon-Splits mit 1:54 und 1:55 und dem schnellsten Laufkilometer bei Kilometer 33. Durchschnittspuls über das gesamte Rennen: 157 - da war also auch noch ein wenig Luft nach oben. Das zeigt, dass ich die Sache vernünftig angegangen bin, aber auch, dass bei kälter Witterung deutlich mehr drin gewesen wäre. Am Ende musste ich mich sputen, damit die 3:49 stehen blieb. Der Kurs ist wirklich flach, keine giftigen Steigungen, kein nichts. Man könnte die ganze Zeit schnell laufen - wenn man könnte. Sieht so aus, aus müsste ich hier noch einmal antreten. Was bleibt, ist die Erinnerung an drei tolle Tage in Berlin, an viele Begegnungen mit anderen Läufern, an einen wirklich schönen Lauf und die Aussicht, diesen Marathon eines Tages noch einmal zu bestreiten.
Fazit: Toller Marathon in einer Wahnsinnsstadt. Berlin ist zu Recht ein Big five-Marathon. Und zu guter Letzt darf ich von mir behaupten, dass ich einmal in einem Feld mit dem größten Läufer seiner Zeit gelaufen bin. Was will ich mehr?

Ralph Becker


3. EON Mitte-Kassel Marathon

Am letzten Wochenende fand der dritte E.ON Marathonlauf in Kassel statt. Unter der Organisation von Winfried Aufenanger hat sich diese Veranstaltung sehr gut entwickelt. Die Laufstrecke führte auf einer Halbmarathon-Runde durch die Ortsteile Waldau, Bettenhausen, Wesertor, Vordere Nordstadt, Rothenditmold, Kirchditmold, Vorderer Westen, Innenstadt, Südstadt, Auedamm. Jeder Kilometer war sehr gut markiert. Die Teilnehmer am Marathon mußten zwei Runden laufen, was angesichts der sehr warmen Temperaturen kein leichtes Unterfangen war. Neben den Läufen am Sonntag gab es ein Rahmenprogramm, das am Samstag mit einer Nordic-Walking Strecke über 8km durch die Aue begann. Über 8000 Sportler hatten sich die Teilnahme an diesem Lauf vorgenommen. Darunter gab es mit Stefan Selzer, Olaf Katzer, Cornelia Reiss, Jürgen Palt, Bernd Sippel, Olaf Nolte, Kornelia Weiß, Ralf Becker, Karsten Emmerich, Willi Malkomes, Ute Pormetter, Wolfgang Schier und Manfred Landgrebe auch Aktive aus der Skiabteilung. Manfred Landgrebe ging dabei am Samstagabend über die 8km Walkingstrecke an den Start. Er benötigte hierfür 1:14:23h. Auf der Marathondistanz konnte man am Sonntag dann Stefan Selzer und Olaf Katzer finden. Fast zeitgleich erreichten sie das Ziel Stefan in 3:39:25h und Olaf in 3:40:55h. Bereits zu seinem zweiten Marathonlauf in diesem Jahr ging Wolfgang Schier an den Start und erreichte das Ziel in 4:07:05h. Ein größeres Starterfeld gab es auf der Halbmarathon-Distanz. Hier konnte Jürgen Palt erneut einen ersten Platz in der AK M70 in der Zeit von 1:45:55h erkämpfen. Hier die Ergebnisse der Läuferinnen und Läufer: Martina Werner 2:14:35h, Ute Pormetter 2:40:34h, Willi Malkomes 2:03:13h, Karsten Emmerich 1:58:06h, Ralph Becker 1:40:32h, Olaf Nolte 1:55:53h, Kornelia Weiß 2:08:56h, und Bernd Sippel 1:48:00h.

Stefan Kessler

Bericht vom Hamburg-Marathon

Marathon! Ein Lauf, der sehr eng mit der Geschichte der Skiabteilung verbunden ist und seit jeher gepflegt wird. An die Zeiten, die unsere Läufer in den Achtziger und Neunziger Jahren liefen, ist in der „Neuzeit“ kaum einer mehr heran gekommen. Dennoch, der Mythos und die Faszination der Marathondistanz besteht weiterhin.
Am 26. April, zwei Wochen vor dem heimischen Termin in Kassel, fand der Hamburg-Marathon statt. Früh in der Saison und aus diesem Grund auch nicht unbedingt ganz oben in der Beliebtheitsskala der Läufer (was kann man im April schon vom Wetter erwarten), präsentiert sich Hamburg von einer ganz besonderen Seite. Eine faszinierende Stadt, deren Einwohner ein excelentes Händchen für die Motivation der Athleten auf der Strecke haben. Es gibt kaum Stellen am Straßenrand, die nicht von begeisterten Zuschauern gesäumt werden. Da ist es auch egal, ob nun gerade eine Trompete, eine Trommel oder ein Kuchenblech mit dem Kochlöffel bearbeitet wird. Die Hamburger beweisen beim Anfeuern immer wieder besondere und lautstarke Ideen. In diesem Jahr haben sie es sogar geschafft, für außergewöhnlich milde Witterungsverhältnisse zu sorgen.
Zudem scheuten sich diesmal auch nicht wenige Läufer aus der Skiabteilung, den Weg nach Hamburg auf sich zu nehmen. Noch in der Vorbereitungsphase mussten einige aus unseren Reihen leider den erhöhten Anforderungen des Trainings Tribut zollen, dennoch standen an jenem Sonntagmorgen fünf Athleten der Abteilung im gigantischen Starterfeld auf der Reeperbahn. Von Block A bis H war man je nach Leistungsvermögen sortiert, bis traditionell durch Läuten einer Schiffsglocke der Marathon pünktlich um 9 Uhr durch die Kultursenatorin Dr. Karin Welck gestartet wurde. Langsam, sehr langsam, setzte sich das Feld aus über 15.000 Läufern in Bewegung und es vergingen an die 5 Minuten, bis auch die hinteren Reihen des letzten Startblockes die Startmarkierung überliefen. Heutzutage ist das aufgrund der eingesetzten „Transponder“, die am Schuh eingeschnürt werden, kein Problem. Die Zeit läuft für jeden Einzelnen erst ab dem Überlaufen der Startlinie. Die Stimmung, sowohl unter den Läufern, als auch bei den Zuschauern war grandios und ließ die Gedanken oder Sorgen über das Erreichen des persönlich gesteckten Zieles fast vergessen. Die ersten Kilometer vergingen dann auch wie im Fluge, fast zu schnell. Besonders am Anfang des Marathons fällt es bekanntermaßen schwer, nicht über die eigenen Verhältnisse zu laufen. Viel zu leicht lässt man sich durch das Feld einfach mitreißen. Das alles hatten unsere Sportler aus Niestetal aber gut unter Kontrolle. Kurz nach dem Start liefen nur Susanne Dieterich und Dirk Stihl gemeinsam, doch schon an der ersten Verpflegungsstation verloren sich die Beiden im großen Gedränge aus den Augen. Die anderen Drei, Heiko Noll, Mario Schön und Wolfgang Schier, standen ohnehin in unterschiedlichen Positionen in den Startblöcken, sodass sie von Beginn an auf sich allein gestellt waren.
Die Strecke, seit Jahren nahezu unverändert, führt über die Reeperbahn, durch Altona nach Othmarschen und biegt dann auf die Elbchausee ab. Mit Blick auf die Elbe geht es dann zurück Richtung Hafen. In Sankt Pauli erleben die Läufer geradezu einen Hexenkessel. Der abschüssigen Hafenstraße folgend werden sie in eine Art Stadion gelenkt, wo die Stimmung auf dem Höhepunkt ist. Davon getragen geht es weiter in Richtung Innenstadt, vorbei an der Binnenalster über die Kennedybrücke in Richtung Barmbeck nach Norden. Kurz vor Olsdorf ist dann der nördlichste Punkt erreicht und in einer kleinen Schleife führt die Strecke zurück über Eppendorf, Harvestehude und Rotherbaum. Dann ist es nur noch ein kurzes Stück parallel zum Heiligengeistfeld, bis ins Ziel am Millerntorplatz.
Das Niestetaler Feld führte Heiko Noll an, der auf seine Erfahrungen aus den zuletzt in 2008 gelaufenen Marathons in Kassel und Frankfurt zurückgreifen konnte. Seine Bestzeit von 3:07h war für ihn aufgrund eines Infektes an diesem Tag leider außer Reichweite. In einem Abstand von knapp 10 Minuten folgte ihm Mario Schön, dessen letzte Marathonteilnahme in Berlin gut 8 Jahre zurücklag. Sein Ziel war die 3:30h zu unterbieten, was einem Tempo von knapp unter 5 Minuten pro Kilometer entspricht. Dass er am Ende 4 Minuten schneller war, bedeutete für ihn eine neue persönliche Bestzeit. Weitere 10 Minuten dahinter folgte Susanne Dieterich, die sich allmählich zu unser schnellsten Frau in der Abteilung entwickelt. Noch hält Marina Düe mit 3:29h den Rekord auf dieser Distanz, doch bei Susannes Entwicklung könnte dieser bald von ihr geknackt werden. Auch sie schaffte hier in Hamburg mit 3h36 eine neue persönliche Bestzeit. Ihr ganz dicht auf den Fersen war Dirk Stihl, unserer diesjähriger Debütant auf der Marathondistanz. Leider musste er aufgrund von Magenproblemen nach gut 25 Kilometern aufgeben. Kurz dahinter war unser Ironman Wolfgang Schier unterwegs. Den Marathon einfach nur mal so zu laufen, ohne vorher geschwommen und auf dem Rad unterwegs gewesen zu sein, war für ihn ein neues Laufgefühl. Wolfgang benutzte diesen Lauf als Test für den anstehenden Kassel-Marathon und ließ das Tempo demzufolge etwas lockerer angehen. Aber noch ein weiterer Heiligenröder war in der Gruppe durch Kai Traube vertreten. Auch für ihn war es die erste Teilnahme an einem Marathon. Seine Vorbreitung für den Lauf hat er über weite Strecken gemeinsam mit Heiko Noll getroffen und viele Tips von ihm bekommen. Seine Entlohnung war ein Zieleinlauf mit fast exakt 4 Stunden.

Die Ergebnisse und Platzierungen der Skiabteilungsmitglieder im Einzelnen:

Heiko Noll 3:18:37; Platz 315 AK M40; 1158. Platz gesamt
Mario Schön 3:26:47; Platz 468 AK M40; 1741. Platz gesamt
Susanne Dieterich 3:36:40; Platz 41 AK W40, 191. Platz gesamt (Frauen)
Wolfgang Schier 3:58:05; Platz 1241 AK M40, 5164. Platz gesamt
(Kai Traube 4:00:17; Platz 504 AK MH, 5513. Platz gesamt)

Mario Schön

Hamburg Marathon

Der Sonntag, 26.04.09, stand im Zeichen des Hamburg-Marathon. Nach einer sehr guten Vorbereitung gingen mit Susanne Dieterich, Mario Schön und Wolfgang Schier seit langem wieder einmal Läufer aus der Skiabteilung an einem Marathon an den Start. Hier ihre Ergebnisse: Susanne Dieterich 3:36:40h, Mario Schön 3:26:47h und Wolfgang Schier 3:58:05h. Mit einem 41. Platz war Susanne die Bestplatzierte unserer Läufer. Stefan Kessler

Frankfurt Marathon

Am Sonntag, 26.010.08 fand die diesjährige Auflage des Frankfurt Marathons statt. Mit Heiko Noll stand auch ein Läufer der Skiabteilung unter den 12.046 Läuferinnen und Läufern am Start. Über 200.000 Zuschauer standen an der Strecke und unterstützten die Läufer bei guten Wetterbedingungen aber etwas Wind. So ging Heiko die ersten fünf Kilometer in einer Zeit von 23:18min an. Aufgrund seiner sehr guten Vorbereitung konnte er diese Durchgangszeiten halten und hatte zur Halbzeit eine Zeit von 1:34:30h auf der Uhr stehen. Auch nach Km 35 blieben seine Zeiten gleichmäßig. Mit einer Zeit von 3:07:29h lief er als 814 in der Gesamtwertung und 226. in der Altersklassenwertung in den Messehallen durch das Ziel. Der Sieger bei den Herren hieß Robert Kiprono in 2:07:21h mit neuem Streckenrekord und bei den Damen setzte sich Sabrina Mockenhaupt (2:26:22h) vor Olesya Nurgelieva (2:27:37h) durch.
Stefan Kessler

2. EON Mitte Kassel-Marathon

Am vergangenem Wochenende fand der E.ON Mitte Kassel Marathon statt. Mit über 7000 gemeldeten Starter auf allen Disziplinen (Walking, Inliner, Halbmarathon und Marathon) stellte diese Veranstaltung einen wesentlichen Höhepunkt für Kassel in diesem Jahr dar. Die Streckenführung war gegenüber letzten Jahres unverändert. Bei strahlendem Sonnenschein mußten die Marathonläufer zwei Runden durch verschiedene Stadtteile Kassels laufen. Der Zieleinlauf fand dagegen in diesem Jahr direkt in die Rothenbach Halle unter Scheinwerferlicht, Nebelanlage und musikalischer Begleitung statt und erzeugte bei allen Teilnehmern eine bleibende Erinnerung. Eine starke Läufergruppe ging aus den Reihen der Skiabteilung zu den verschiedenen Disziplinen an den Start. Dabei war die Halbmarathonstrecke die am meisten gelaufene: Willi Malkomes , Ralph Becker (2:14:14h; mit Bierpause), Mario Schön, Wolfgang Schier, Jürgen Palt (1:44:30h) und Bernd Sippel. Jürgen konnte dabei in der AK70 den ersten Platz erkämpfen und nahm neben einem Pokal noch ein kleines Erinnerungsgeschenk mit nach Hause. Mit Susanne Dieterich (3:44:00h), Olaf Katzer, Tino Mergard und Stefan Selzer gingen vier auf die Marathondistanz von 42,192km. Gerd Eisermann nutzte die Möglichkeit den Halbmarathon mit Inlinern zu bewältigen. Mit Klaus Peter Tröbs (1. Platz AKM 50; 2:27:30h) Power Walking und Stefan Kessler (3. Platz AKM 50; 2:50:34h) Nordic Walking kam auch die Halbmarathon-Walkingstrecke nicht zu kurz. Nach dem Zieleinlauf standen den Sportlern genügend kühle Getränke verschiedenster Art zur Verfügung. Die fehlenden Zeiten und Platzierungen werden wir nächste Woche nachreichen.

Stefan Kessler

An dieser Stelle möchten wir noch auf unseren Abendlauf am 27.06.08 und dem Organisatorenlauf am 25.06.08 hinweisen und um tatkräftige Unterstützung
durch freiwillige Helfer bitten (Bitte bei Gerhard Becker oder im Stadion melden).