Steinetour
Steinetour 2011
15/Aug/11 07:40 Abgelegt in:Mountainbiking und Radfahren
Ungebrochen großer Nachfrage erfreute sich am vergangenen Wochenende die Steinetour der Skiabteilung. 24 Mountainbiker, darunter eine Frau, fanden sich am Eingang des Parkgeländes in Heiligenrode ein, um gemeinsam die Strecke über die „Steine“ zu fahren. Dazu gehören traditionell der Sensenstein, Sichelnstein, Steinberg, Bilstein, Habichtstein, Ludwig und schließlich der Hanstein. „Eigentlich müsste diese Tour bald ihre 20 jährige Auflage feiern“ so Mario Schön, der als Streckenkundiger voraus fuhr.
Überraschenderweise wollte sich an diesem Samstagmorgen niemand von der angesagten 82%tigen Regenwahrscheinlichkeit abschrecken lassen. Jeder hoffte offenbar, dass der Wetterdienst mit seiner Trefferquote mal wieder daneben liegt. Aber bereits kurz nach dem Start, in der Anfahrt auf den Sensenstein, setzte der angesagte Regen ein und der hörte bis kurz vor den Habichtstein auch nicht mehr auf. Nicht umsonst wurde also die hochwertige Funktionskleidung aus dem Rucksack hervorgekramt, doch was nutzen wasserdichte Socken oder Schuhe, wenn der Regen direkt vom Bein hinein, aber nicht mehr abläuft? Mitropa Duschhauben als Helmüberzieher oder Gefrierbeutel als Überschuhe waren an diesem Tag die besten Allzweckwaffen gegen Nässe und Schlamm.
Karin Sombrowski, Gastwirtin auf dem Bilstein, freute sich besonders über die immer hungrige und durstige Schar von Bikern, denn bei Dauerregen bleiben die Gäste dort oben auf 640m in eher überschaubarer Zahl.
Diesmal wurde der Streckenverlauf ein klein wenig optimiert. Für den „Mountainbiker“ bedeutet dies, dass der Anteil an Asphaltstrecken möglichst gering ausfällt. Des einen Freud, des anderen Leid, denn auch die Steigungsstücke sind dabei alles andere als einfacher geworden. Dennoch machen ein paar interessante Alternativen die Strecke zwischen den obligatorischen Steinen abwechselungsreicher.
Im offiziellen Ziel der Tour, in der alten Stockmacherei von Lindewerra, konnte jedenfalls alles ausführlich bei Kaffee und Kuchen diskutiert werden. Von hier ließen sich einige Biker abholen, doch die Meisten traten den Heimweg wieder auf dem Rad (ohne Steine) an und konnten am Ende auf 100 Tourenkilometer mit fast 2000 Höhenmetern zurückblicken.


Überraschenderweise wollte sich an diesem Samstagmorgen niemand von der angesagten 82%tigen Regenwahrscheinlichkeit abschrecken lassen. Jeder hoffte offenbar, dass der Wetterdienst mit seiner Trefferquote mal wieder daneben liegt. Aber bereits kurz nach dem Start, in der Anfahrt auf den Sensenstein, setzte der angesagte Regen ein und der hörte bis kurz vor den Habichtstein auch nicht mehr auf. Nicht umsonst wurde also die hochwertige Funktionskleidung aus dem Rucksack hervorgekramt, doch was nutzen wasserdichte Socken oder Schuhe, wenn der Regen direkt vom Bein hinein, aber nicht mehr abläuft? Mitropa Duschhauben als Helmüberzieher oder Gefrierbeutel als Überschuhe waren an diesem Tag die besten Allzweckwaffen gegen Nässe und Schlamm.
Karin Sombrowski, Gastwirtin auf dem Bilstein, freute sich besonders über die immer hungrige und durstige Schar von Bikern, denn bei Dauerregen bleiben die Gäste dort oben auf 640m in eher überschaubarer Zahl.
Diesmal wurde der Streckenverlauf ein klein wenig optimiert. Für den „Mountainbiker“ bedeutet dies, dass der Anteil an Asphaltstrecken möglichst gering ausfällt. Des einen Freud, des anderen Leid, denn auch die Steigungsstücke sind dabei alles andere als einfacher geworden. Dennoch machen ein paar interessante Alternativen die Strecke zwischen den obligatorischen Steinen abwechselungsreicher.
Im offiziellen Ziel der Tour, in der alten Stockmacherei von Lindewerra, konnte jedenfalls alles ausführlich bei Kaffee und Kuchen diskutiert werden. Von hier ließen sich einige Biker abholen, doch die Meisten traten den Heimweg wieder auf dem Rad (ohne Steine) an und konnten am Ende auf 100 Tourenkilometer mit fast 2000 Höhenmetern zurückblicken.


Steinetour 2011 - Ausschreibung
14/Jul/11 11:51 Abgelegt in:Mountainbiking und Radfahren
Liebe Mountainbiker, Tourenfahrer, ....
hiermit möchte ich euch zur diesjährigen Steinetour einladen.
Start: Samstag, den 13.08.2011, um 9.00Uhr
Treffpunkt: Niestetal-Heiligenrode, Freizeitpark an der Gesamtschule
Streckenlänge: ca. 60km und 1200Höhenmeter
Ziel: Lindewerra
Ankunft: ca. 16.00Uhr
Abholung: ist selbst zu organisieren, Rückfahrt mit dem Bike auf direktem Weg möglich: ca. 40km, rel. flach auf Radweg
Eine Übernachtung ist in diesem Jahr nicht geplant.
Es wird auf jeden Fall eine Gruppe geben, die die Rückfahrt per Rad über Witzenhausen und Umschwang auf Radweg, bzw. Straße zurücklegt!
Die Streckenbeschreibung findet sich auch hier:
siehe auch hier: http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.19915.html
Eine kurze Rückmeldung im Falle einer Teilnahme erleichtert die Planung für Kaffee und Kuchen im Ziel und ggf. eine Gruppenaufteilung
Für die Abholer ist der neue Treffpunkt wichtig:
Bereits im letzten Jahr hat sich eine Alternative als Treffpunkt in Lindewerra bewährt, die ich auch in diesem Jahr wieder ansteuern möchte.
Ab ca. 16:00 Treffen in der "alten Stockmacherei" in Lindewerra !!!
Die Anschrift lautet:
Am Rasen 14
37318 Lindewerra
Tel.: +49 (0) 36087/ 9 83 00
GPS-Koordinaten: N51 18.828 E9 56.836
siehe auch hier: http://www.lindewerra.de/index.php?id=65#c234
Viele Grüße
Mario
--
hiermit möchte ich euch zur diesjährigen Steinetour einladen.
Start: Samstag, den 13.08.2011, um 9.00Uhr
Treffpunkt: Niestetal-Heiligenrode, Freizeitpark an der Gesamtschule
Streckenlänge: ca. 60km und 1200Höhenmeter
Ziel: Lindewerra
Ankunft: ca. 16.00Uhr
Abholung: ist selbst zu organisieren, Rückfahrt mit dem Bike auf direktem Weg möglich: ca. 40km, rel. flach auf Radweg
Eine Übernachtung ist in diesem Jahr nicht geplant.
Es wird auf jeden Fall eine Gruppe geben, die die Rückfahrt per Rad über Witzenhausen und Umschwang auf Radweg, bzw. Straße zurücklegt!
Die Streckenbeschreibung findet sich auch hier:
siehe auch hier: http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.19915.html
Eine kurze Rückmeldung im Falle einer Teilnahme erleichtert die Planung für Kaffee und Kuchen im Ziel und ggf. eine Gruppenaufteilung
Für die Abholer ist der neue Treffpunkt wichtig:
Bereits im letzten Jahr hat sich eine Alternative als Treffpunkt in Lindewerra bewährt, die ich auch in diesem Jahr wieder ansteuern möchte.
Ab ca. 16:00 Treffen in der "alten Stockmacherei" in Lindewerra !!!
Die Anschrift lautet:
Am Rasen 14
37318 Lindewerra
Tel.: +49 (0) 36087/ 9 83 00
GPS-Koordinaten: N51 18.828 E9 56.836
siehe auch hier: http://www.lindewerra.de/index.php?id=65#c234
Viele Grüße
Mario
--
Steinetour 2010 Nachlese
31/Aug/10 15:17 Abgelegt in:Mountainbiking und Radfahren
17 Starter zählte die diesjährige Steinetour der Skiabteilung. Wegen der großen Nachfrage konnte diesmal auch wieder in Lindewerra übernachtet werden. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen einer „Grenzerfahrung“, denn der Streckenverlauf führte fast komplett auf der deutsch-deutschen Grenze entlang bis Eschwege.
Der Wettergott meinte es Samstagmorgen jedenfalls gut mit den Bikern und offerierte einen strahlend blauen Himmel. Dementsprechend gut befahrbar war auch die Strecke quer durch den Kaufunger Wald bis ins Thüringer Eichsfeld hinein. Nach den in direkter Umgebung liegenden Steinen, wie den Sensenstein, Sichelnstein und Steinberg, folgte die Überquerung des 644 Meter hohen Bielsteines. Nicht mehr so bekannt ist dann der Habichtstein, der ein ums andere mal eine imposante Fernsicht über die bergige Landschaft bietet. Burg Ludwigstein und die nicht weit entfernte, aber durch die Grenze lange Zeit nicht erreichbare Burg Hanstein, erfordern immer wieder die Mobilisierung der letzten Kräfte, bevor dann über die Teufelskanzel die Abfahrt nach Lindewerra folgt. Den Abschluß der Tagesetappe (64km und 1600 Höhenmeter) krönten wir traditionell mit viel Kaffee und Kuchen, in diesem Jahr in der alten Stockmacherei. Dort bekamen wir zusätzlich auch noch einige Geschichten über das alte Handwerk zu hören und wie es ausgerechnet nach Lindewerra gelangte. Die verbliebenen sechs Biker zur Übernachtung wurden von der Wirtin in der Pension zur Brücke mit einem frischen Wildschweinrücken verwöhnt.
Die Gruppe wurde am nächsten Morgen um drei angereiste Mountainbiker verstärkt. Gut gelaunt startete man in Richtung Sickenberg. Die Fernsicht am Sonntag war dann eher bescheiden und zum Glück kühlte nur etwas Sprühregen, was wegen der Temperatur gar nicht so unangenehm war. Dennoch war es schade, dass man von der „hessischen Schweiz“ nur etwas erahnen konnte. Auf der Silberklippe, oberhalb von Eschwege bot sich dann doch noch eine Gelegenheit, etwas Fernsicht zu erhaschen. Eigentlich war ab Eschwege eine Zugfahrt nach Kassel geplant. Trotz des holprigen Kolonnenweges war die Laune und Kondition bei allen aber noch so gut, dass sich die Gruppe entschloß, den Rest des Heimweges auch auf dem Mountain-Bike durch das Wehretal zurückzulegen. Ab Hessisch-Lichtenau war dann allerdings Schluß mit Lustig. Nicht nur, dass der ein oder andere inzwischen sein Sitzleder durchgearbeitet hatte, ab hier war sprichwörtlich ‚Land unter’. Es schüttete plötzlich wie aus Eimern. Ein Teil der Gruppe suchte Schutz unter einem Dach und orderte ein Abholtaxi, der Rest pflügte sich durch die Fluten bis Heiligenrode. So brachten wir es am Sonntag auch noch einmal auf stattliche 85km inklusive 1100Höhenmetern. Und die Bikes waren auch gleich sauber.


Der Wettergott meinte es Samstagmorgen jedenfalls gut mit den Bikern und offerierte einen strahlend blauen Himmel. Dementsprechend gut befahrbar war auch die Strecke quer durch den Kaufunger Wald bis ins Thüringer Eichsfeld hinein. Nach den in direkter Umgebung liegenden Steinen, wie den Sensenstein, Sichelnstein und Steinberg, folgte die Überquerung des 644 Meter hohen Bielsteines. Nicht mehr so bekannt ist dann der Habichtstein, der ein ums andere mal eine imposante Fernsicht über die bergige Landschaft bietet. Burg Ludwigstein und die nicht weit entfernte, aber durch die Grenze lange Zeit nicht erreichbare Burg Hanstein, erfordern immer wieder die Mobilisierung der letzten Kräfte, bevor dann über die Teufelskanzel die Abfahrt nach Lindewerra folgt. Den Abschluß der Tagesetappe (64km und 1600 Höhenmeter) krönten wir traditionell mit viel Kaffee und Kuchen, in diesem Jahr in der alten Stockmacherei. Dort bekamen wir zusätzlich auch noch einige Geschichten über das alte Handwerk zu hören und wie es ausgerechnet nach Lindewerra gelangte. Die verbliebenen sechs Biker zur Übernachtung wurden von der Wirtin in der Pension zur Brücke mit einem frischen Wildschweinrücken verwöhnt.
Die Gruppe wurde am nächsten Morgen um drei angereiste Mountainbiker verstärkt. Gut gelaunt startete man in Richtung Sickenberg. Die Fernsicht am Sonntag war dann eher bescheiden und zum Glück kühlte nur etwas Sprühregen, was wegen der Temperatur gar nicht so unangenehm war. Dennoch war es schade, dass man von der „hessischen Schweiz“ nur etwas erahnen konnte. Auf der Silberklippe, oberhalb von Eschwege bot sich dann doch noch eine Gelegenheit, etwas Fernsicht zu erhaschen. Eigentlich war ab Eschwege eine Zugfahrt nach Kassel geplant. Trotz des holprigen Kolonnenweges war die Laune und Kondition bei allen aber noch so gut, dass sich die Gruppe entschloß, den Rest des Heimweges auch auf dem Mountain-Bike durch das Wehretal zurückzulegen. Ab Hessisch-Lichtenau war dann allerdings Schluß mit Lustig. Nicht nur, dass der ein oder andere inzwischen sein Sitzleder durchgearbeitet hatte, ab hier war sprichwörtlich ‚Land unter’. Es schüttete plötzlich wie aus Eimern. Ein Teil der Gruppe suchte Schutz unter einem Dach und orderte ein Abholtaxi, der Rest pflügte sich durch die Fluten bis Heiligenrode. So brachten wir es am Sonntag auch noch einmal auf stattliche 85km inklusive 1100Höhenmetern. Und die Bikes waren auch gleich sauber.


Steinetour 2010
10/Aug/10 14:31 Abgelegt in:Mountainbiking und Radfahren
Hallo liebe Mountainbiker und deren Freunde,
ich möchte hiermit noch einmal auf den Termin der Steinetour 2010 hinweisen.
Diese findet am 14. und 15. August statt, das ist das letzte Ferienwochenende in Hessen.
In diesem Jahr habe ich wieder ein Übernachtung in Lindewerra eingeplant, um dann am 2. Tag von
Lindewerra, dem ehemaligen Grenzverlauf folgend, nach Eschwege zu Biken.
Nachfolgend die wichtigsten Daten:
14.08.2010
08:45 Treffpunkt am Eingang von Parkgelände in Heiligenrode (gegenüber Gesamtschule)
09:00 Abfahrt (in zwei Gruppen)
Der übliche Wegverlauf über die "Steine"
siehe auch hier: http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.19915.html
ACHTUNG:
Ab ca. 16:00 Treffen in der "alten Stockmacherei" in Lindewerra !!! Das ist NEU!
Die Anschrift:
Am Rasen 14
37318 Lindewerra
Tel.: +49 (0) 36087/ 9 83 00
GPS-Koordinaten: N51 18.828 E9 56.836
siehe auch hier: http://www.lindewerra.de/index.php?id=65#c234
ca. 18:00 Einzug in die Pension an der Brücke (Fam. Sippel)
15.08.2010
08:30 Frühstück
09:00 Start nach Eschwege
ab Eschwege dann entweder mit dem Zug nach Kassel zurück, oder auch mit dem Bike durch's Weretal nach Heiligenrode.
Der Gepäcktransport für die Übernachtung muß abgesprochen werden. Infos gibt es bei mir.
Für eine Rückfahrgelegenheit am Samstag ist eigenverantwortlich zu sorgen, sofern man nicht das Bike benutzen möchte.
Anmeldungen an mich bitte tel. oder per Mail bis zum 10.08.2010.
Bitte auch, wenn nicht übernachtet wird, möchte ich jedoch die Kaffee-Gäste in der Stockmacherei anmelden.
Viele Grüße
Mario Schön
--
ich möchte hiermit noch einmal auf den Termin der Steinetour 2010 hinweisen.
Diese findet am 14. und 15. August statt, das ist das letzte Ferienwochenende in Hessen.
In diesem Jahr habe ich wieder ein Übernachtung in Lindewerra eingeplant, um dann am 2. Tag von
Lindewerra, dem ehemaligen Grenzverlauf folgend, nach Eschwege zu Biken.
Nachfolgend die wichtigsten Daten:
14.08.2010
08:45 Treffpunkt am Eingang von Parkgelände in Heiligenrode (gegenüber Gesamtschule)
09:00 Abfahrt (in zwei Gruppen)
Der übliche Wegverlauf über die "Steine"
siehe auch hier: http://www.gps-tour.info/de/touren/detail.19915.html
ACHTUNG:
Ab ca. 16:00 Treffen in der "alten Stockmacherei" in Lindewerra !!! Das ist NEU!
Die Anschrift:
Am Rasen 14
37318 Lindewerra
Tel.: +49 (0) 36087/ 9 83 00
GPS-Koordinaten: N51 18.828 E9 56.836
siehe auch hier: http://www.lindewerra.de/index.php?id=65#c234
ca. 18:00 Einzug in die Pension an der Brücke (Fam. Sippel)
15.08.2010
08:30 Frühstück
09:00 Start nach Eschwege
ab Eschwege dann entweder mit dem Zug nach Kassel zurück, oder auch mit dem Bike durch's Weretal nach Heiligenrode.
Der Gepäcktransport für die Übernachtung muß abgesprochen werden. Infos gibt es bei mir.
Für eine Rückfahrgelegenheit am Samstag ist eigenverantwortlich zu sorgen, sofern man nicht das Bike benutzen möchte.
Anmeldungen an mich bitte tel. oder per Mail bis zum 10.08.2010.
Bitte auch, wenn nicht übernachtet wird, möchte ich jedoch die Kaffee-Gäste in der Stockmacherei anmelden.
Viele Grüße
Mario Schön
--
Steinetour 2009
06/Sep/09 12:36 Abgelegt in:Mountainbiking und Radfahren
Am 23. August 2009, so spät wie noch nie, haben wir in diesem Jahr unsere Steinetour mit den Mountainbikes abgefahren. Ein kleines, aber feines Grüppchen traf sich Sonntagsmorgens am Eingang des Heiligenröder Parks. Erklärtes Ziel der Tour ist, möglichst viele Berge mit dem „Stein“ in ihrem Namen zu überqueren. Klar ist dabei, das sich hoch und runter stets abwechseln und dass zum Ende der Tour die Berge seltsamerweise immer länger und steiler werden. Der letzte Gipfel, die Anhöhe der Burg Hanstein (bzw. die Teufelskanzel) in Thüringen, gleicht somit dem gefühlten Erklimmen eines Viertausenders in den französischen Alpen. Aber die Wahrheit sieht doch ganz anders aus.
Zum Aufwärmen der Schenkel lädt jedes Mal der Sensenstein ein. Recht unspektakulär, eben wegen des eher kurzen Aufstieges, verläuft die anschließende Abfahrt nach Uschlag. Eine unverhoffte Hürde stellt jedoch hin und wieder die Durchquerung des Bächleins Ingelheim dar. Nasse Füße können aber während der Auffahrt zur Burg Sichelnstein wieder gut abtrocknen. Dummerweise folgt ab hier kein Geschwindigkeitsrausch in die Tiefe, es geht eher noch ein Stückchen höher, bis der 585 Meter hohe Steinberg erreicht ist. Die diesjährigen Annäherung von unten an das Naturfreundehaus hat nicht nur Freunde gefunden, sondern bei dem Ein oder Anderen eher für Verwirrung gesorgt. Voll der Sorge, man würde eventuell eines der Glanzlichter der Tour, nämlich ein Stück Frau Holle Weg, aussparen. Die Angst war aber gänzlich unbegründet. Natürlich führt der Weg unterhalb des Naturfreundehauses ebenfalls auf besagten Pfad. Allerlei Wurzelwerk, kleine, stinkende Schlammlöcher und sagenhafte Ausblicke ins Tal lassen hier das Herz der Biker immer wieder höher schlagen. Möglicherweise haben sich dort auch etliche, hungrige Zecken die Zähne ob des Anblickes der nackten Beine gebleckt. Aber an den rasierten Waden halt zu finden, schien dann wohl schwieriger als gedacht. Die Überfahrt des Haferberges ist immer wieder eine ernste Prüfung für die weitere Fahrt. Glaubt man sich endlich oben, folgt immer noch einmal eine kleine Steigung. Selbst wenn der Gipfel erklommen ist, will die Abfahrt mit voller Konzentration gemeistert werden, sonst wirft einen das Stahlroß in den Dreck. Eine kleine Verschnaufpause am Umschwang und schon geht es weiter auf den höchsten Gipfel der Tour. Es wartet der Bilsteinturm, mit seinen 644 Metern (gefühlte dreitausend Meter). Genussvoll kann man dort oben eine Jause bei wunderbarem Rundumblick einnehmen. Mittlerweile laden selbst Sonnenstühle zum längeren Verweilen ein und man muß sich förmlich losreißen, um das Ziel in Lindewerra nicht erst im dunkeln zu erreichen. Und die Abfahrt vom Bilstein ist schon ein „Sahnestückchen“. Über den X-Weg verliert man 400 Höhenmeter am Stück bis Hundelshausen. Den Abfahrtsrausch unterbricht diesmal leider ein Plattfuß, der aber schnell, dank helfender Hände, behoben ist. Da an diesem Tag ja Sonntag ist, hat die ansässige Bäckerei mit den netten Damen leider geschlossen und wir müssen gleich in die Auffahrt zum alten Gericht. Dem grünen See schenken wir nicht mal einen Blick, der rappelvolle Parkplatz zeugt von Überfüllung. Wir schrauben uns also am Gips-Tagebau vorbei, immer aufwärts, passieren die hölzernen Gerichtstühle und erreichen nach ein paar Hügeln später schließlich den Habichtsstein. Dieser, den Meisten gänzlich unbekannte Aussichtspunkt auf einer Buntsandsteinklippe mit senkrechtem Felsabbruch, ermöglicht einen Blick von Osten in Richtung Bilstein und eine grandiose Aussicht über den Kaufunger Wald, der hier den Vergleich mit der Pfalz nicht zu scheuen braucht. Zwischen den Bäumen einer Obstplantage taucht etwas später die Burg Ludwigstein auf. Von dort oben haben wir von ein paar „Einheimischen“ letztes Jahr ein tolles Wegstück bis an die Werra kennenglernt. Der Weg führt aber so steil hinunter, dass sich einige neben ihrem Rad sicherer fühlen, als im Sattel. Jedenfalls überqueren wir alle ungeschoren die Werra, durchqueren Werleshausen und nähern uns unaufhaltsam der Burg Hanstein. Knapp drei Kilometer davor kommt es plötzlich zu einer Trennung der Gruppe. Ein Teil scheut das Befahren der alten Panzerstraße, die zugegebenermaßen einen kleinen Balanceakt erfordert, um mit den Rädern nicht ständig in die Lücken der Steine abzurutschen. Am Fuße der Burg treffen wir uns allesamt wieder, um den letzten Gipfel unserer Tour gemeinsam zu meistern. Der Blick von der Teufelskanzel auf unseren Zielort, Lindewerra, ist der Tageslohn für die Müh. Die Abfahrt hinunter berüchtigt, aber sensationell. Im Cafe Werrakrug ist die Endstation erreicht. Wir lassen uns mit einer Menge Leckereien verwöhnen. Ein Großteil der Gruppe nimmt von hier das Auto für den Heimweg. Nur ein paar „Nimmersatte“ fahren mit den Rädern über Witzenhausen und den Umschwang wieder zurück nach Heiligenrode.
Mario Schön




Zum Aufwärmen der Schenkel lädt jedes Mal der Sensenstein ein. Recht unspektakulär, eben wegen des eher kurzen Aufstieges, verläuft die anschließende Abfahrt nach Uschlag. Eine unverhoffte Hürde stellt jedoch hin und wieder die Durchquerung des Bächleins Ingelheim dar. Nasse Füße können aber während der Auffahrt zur Burg Sichelnstein wieder gut abtrocknen. Dummerweise folgt ab hier kein Geschwindigkeitsrausch in die Tiefe, es geht eher noch ein Stückchen höher, bis der 585 Meter hohe Steinberg erreicht ist. Die diesjährigen Annäherung von unten an das Naturfreundehaus hat nicht nur Freunde gefunden, sondern bei dem Ein oder Anderen eher für Verwirrung gesorgt. Voll der Sorge, man würde eventuell eines der Glanzlichter der Tour, nämlich ein Stück Frau Holle Weg, aussparen. Die Angst war aber gänzlich unbegründet. Natürlich führt der Weg unterhalb des Naturfreundehauses ebenfalls auf besagten Pfad. Allerlei Wurzelwerk, kleine, stinkende Schlammlöcher und sagenhafte Ausblicke ins Tal lassen hier das Herz der Biker immer wieder höher schlagen. Möglicherweise haben sich dort auch etliche, hungrige Zecken die Zähne ob des Anblickes der nackten Beine gebleckt. Aber an den rasierten Waden halt zu finden, schien dann wohl schwieriger als gedacht. Die Überfahrt des Haferberges ist immer wieder eine ernste Prüfung für die weitere Fahrt. Glaubt man sich endlich oben, folgt immer noch einmal eine kleine Steigung. Selbst wenn der Gipfel erklommen ist, will die Abfahrt mit voller Konzentration gemeistert werden, sonst wirft einen das Stahlroß in den Dreck. Eine kleine Verschnaufpause am Umschwang und schon geht es weiter auf den höchsten Gipfel der Tour. Es wartet der Bilsteinturm, mit seinen 644 Metern (gefühlte dreitausend Meter). Genussvoll kann man dort oben eine Jause bei wunderbarem Rundumblick einnehmen. Mittlerweile laden selbst Sonnenstühle zum längeren Verweilen ein und man muß sich förmlich losreißen, um das Ziel in Lindewerra nicht erst im dunkeln zu erreichen. Und die Abfahrt vom Bilstein ist schon ein „Sahnestückchen“. Über den X-Weg verliert man 400 Höhenmeter am Stück bis Hundelshausen. Den Abfahrtsrausch unterbricht diesmal leider ein Plattfuß, der aber schnell, dank helfender Hände, behoben ist. Da an diesem Tag ja Sonntag ist, hat die ansässige Bäckerei mit den netten Damen leider geschlossen und wir müssen gleich in die Auffahrt zum alten Gericht. Dem grünen See schenken wir nicht mal einen Blick, der rappelvolle Parkplatz zeugt von Überfüllung. Wir schrauben uns also am Gips-Tagebau vorbei, immer aufwärts, passieren die hölzernen Gerichtstühle und erreichen nach ein paar Hügeln später schließlich den Habichtsstein. Dieser, den Meisten gänzlich unbekannte Aussichtspunkt auf einer Buntsandsteinklippe mit senkrechtem Felsabbruch, ermöglicht einen Blick von Osten in Richtung Bilstein und eine grandiose Aussicht über den Kaufunger Wald, der hier den Vergleich mit der Pfalz nicht zu scheuen braucht. Zwischen den Bäumen einer Obstplantage taucht etwas später die Burg Ludwigstein auf. Von dort oben haben wir von ein paar „Einheimischen“ letztes Jahr ein tolles Wegstück bis an die Werra kennenglernt. Der Weg führt aber so steil hinunter, dass sich einige neben ihrem Rad sicherer fühlen, als im Sattel. Jedenfalls überqueren wir alle ungeschoren die Werra, durchqueren Werleshausen und nähern uns unaufhaltsam der Burg Hanstein. Knapp drei Kilometer davor kommt es plötzlich zu einer Trennung der Gruppe. Ein Teil scheut das Befahren der alten Panzerstraße, die zugegebenermaßen einen kleinen Balanceakt erfordert, um mit den Rädern nicht ständig in die Lücken der Steine abzurutschen. Am Fuße der Burg treffen wir uns allesamt wieder, um den letzten Gipfel unserer Tour gemeinsam zu meistern. Der Blick von der Teufelskanzel auf unseren Zielort, Lindewerra, ist der Tageslohn für die Müh. Die Abfahrt hinunter berüchtigt, aber sensationell. Im Cafe Werrakrug ist die Endstation erreicht. Wir lassen uns mit einer Menge Leckereien verwöhnen. Ein Großteil der Gruppe nimmt von hier das Auto für den Heimweg. Nur ein paar „Nimmersatte“ fahren mit den Rädern über Witzenhausen und den Umschwang wieder zurück nach Heiligenrode.
Mario Schön




Stone-Tour 2009
10/Aug/09 21:09 Abgelegt in:Mountainbiking und Radfahren
Am 23.08. findet unsere jährliche Stonetour statt. Start ist um 09.00 Uhr am Stadion. Es besteht Helmpflicht. Teilnehmer melden sich bitte bei Mario Schön.
Die Ausschreibung als PDF gibt es hier.

Die Ausschreibung als PDF gibt es hier.

Steine-Tour 2009
05/Aug/09 22:13 Abgelegt in:Mountainbiking und Radfahren
Der Termin für die Steine-Tour 2009 rückt näher: Am 23.09.2009 geht es wieder einmal mit dem Mountainbike über die „Steine“. Interessenten wenden sich bitte an Mario Schön.
Steinetour 2008
04/Aug/08 19:04 Abgelegt in:Biking
Am Samstag, 02.08.0, fand die jährliche MTB-Radtour über die umliegenden „Steine“ Sennsenstein, Steinberghaus, Bielstein, Habichtstein, Ludwigstein und Hahnstein statt. Um 09.00 Uhr machten sich 20 Biker auf die von Mario Schön erkundete Strecke auf den Weg. Bei sehr gutem Bikewetter konnten alle herrliche Blicke in das Umland werfen und die Fahrt genießen. Mit Kaffee und Kuchen ließ man die Tour in Lindewerra ausklingen.
Stefan Kessler
Stefan Kessler




